Theater Plauen-Zwickau - Tanz, Ballett, Leitung & Dramaturgie
Leitung und Dramaturgie

Annett Göhre [Ballettdirektorin/Chefchoreografin]
erhielt ihre Ausbildung zur Bühnentänzerin an der Staatlichen Ballettschule Berlin und war zuletzt von 2000 bis 2005 als Solistin am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert. Seit 2005 ist Annett Göhre freischaffend und schuf bisher rund 20 Choreografien an Theatern im In- und Ausland, darunter die abendfüllenden Stücke Lamenti über Liebe und Tod, Goldfisch-Variationen und das Solo Schwanengesang.
Ihre choreografischen Arbeiten sind häufig spartenübergreifend. So setzte sie 2009 gemeinsam mit Jan Adamiak die Oper Neither am Musiktheater im Revier in Szene, drehte den Kurzfilm 7a.m.,der beim 3.InternationalenChoreographicCaptures Wettbewerb den 2.Preis gewann,erarbeitete am Theater Koblenz die Choreografien für Hair und Cats und schuf 2013 die Choreographie zu Parsifal für die Salzburger Osterfestspiele.Mit der Spielzeit 2015/16 übernimmt Annett Göhre die Ballettdirektion am Theater Plauen-Zwickau.
 
Choreografien/Inszenierungen
¬ Dancing Chorus Line (UA)
¬ Der Feuervogel
¬ Goldfisch-Variationen
¬ Happy Birthday (UA)

Thomas Hartmann
[Ballettmeister/Choreograf]

wurde in Thüringen geboren und erhielt seine Ausbildung an der Palucca Schule in Dresden. Anschließend führte ihn sein Weg an die Sächsische Staatsoper, an der er von 1970 bis 1993 als Tänzer, Choreograf, Ballettmeister und schließlich Ballettdirektor tätig war. Thomas Hartmann tanzte fast alle großen Rollen des Ballettes in den Choreografien bekannter Meister. Seit 1993 arbeitet der Choreograf freiberuflich und erarbeitete zahlreiche Choreografien und Inszenierungen. Gastengagements führten ihn an zahlreiche Häuser im In- und Ausland. Thomas Hartmann dozierte an der Long Beach State University, der Hochschule Leipzig und der Palucca Schule Dresden. Von 2007 bis 2009 verwirklichte sich der Choreograf am Tiroler Staatstheater.
Am Theater Plauen-Zwickau wirkte er neben der Regie bei Ball im Savoy und Sweet Charity u. a. beim Tanzabend Drei Welten choreografisch mit. Zusammen mit Torsten Händler choreografiert er in der Spielzeit 2013/14 Frühlings Erwachen.


Sophie Walz[Leitende Dramaturgin für Musiktheater, Ballett & Konzert]
studierte Musiktheaterdramaturgie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Bayerischen Theaterakademie. Neben Praktika am Theater Ulm und dem Bayerischen Rundfunk, betreute sie im Rahmen des Studiums als Produktionsdramaturgin Così fan tutte am Prinzregententheater in der Regie von Tatjana Gürbaca und Rise and Fall – Drei Kurzopern über Verheißung und Fluch der absoluten Macht (von Sidney Corbett, Pèter Köszeghy und Alejandro Vinao) beim A•DEvantgarde-Festival in der Regie von Nora Bussenius. Nach Abschluss des Studiums 2009 unterstützte sie als Praktikantin bei den Schwetzinger Festspielen die dortige Opernleitung von George Delnon. Im Anschluss arbeitete sie als Assistentin des Intendanten Jochen Schönleber beim Festival Rossini in Wildbad. Im Herbst 2009 kehrte sie zurück nach München ans Prinzregententheater, wo sie als Regieassistentin von Christof Nel an der Produktion von Orlando furioso mitwirkte. Seit März 2010 ist sie Dramaturgin am Anhaltischen Theater Dessau, wo sie die Produktionsdramaturgien alle Choreografien von Ballettdirektor Tomasz Kajdanski übernahm sowie zahlreiche Opernproduktionen betreute, u. a. André Bückers Der Protagonist/Der Bajazzo, Norma, Götterdämmerung und Siegfried. Ebenso arbeitete sie mit Regisseuren wie Roman Hovenbitzer und Johannes Zametzer zusammen und setzte sich immer wieder für Spartenübergreifende Projekte wie Landscape – Kritik der Liebe oder Kooperationen mit der Stiftung Bauhaus Dessau ein. 2014 wurde sie vom Richard Wagner Verband Dessau mit einem Stipendium für die Bayreuther Festspiele ausgezeichnet und wechselt im Sommer diesen Jahres an Theater Plauen-Zwickau als Leitende Dramaturgin für Musiktheater, Ballett und Konzert.

Dramatugie
¬ Goldfisch-Variationen

¬ Happy Birthday (UA)

Ulrike-Cordula Berger [Dramaturgin für Musiktheater, Ballett & Konzert]
hospitierte während ihres Studiums der Musikwissenschaft und Italianistik in Heidelberg und an der Humboldtuniversität in Berlin im Bereich Dramaturgie am Kleisttheater Frankfurt/Oder sowie am SWR Stuttgart. An der Staatsoper Stuttgart war sie bei M. Kusejs Inszenierung von Schrekers Die Gezeichneten  in der Spielzeit 2001/02beteiligt. Als Dramaturgieassistentin betreute sie am Hans-Otto-Theater Potsdam mit Mozarts Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Papageno spielt auf der Zauberflöte und Händels Teseo mit der Lautten Compagney Berlin, für die sie seither musik- und sprachwissenschaftliche Rekonstruktionen zu Konzerten und CD-Einspielungen (z.B. Maite Beaumont Dolce mio ben) übernahm. Bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2007 wirkte Ulrike C. Berger im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit. 2007 bis Ende 2011 war sie an der Musikschule Friedrichshain-Kreuzberg u.a. als Musikwissenschaftlerin engagiert, über deren 60-jähriges Bestehen sie eine Festschrift mit Ost-Westvergleich erarbeitete. Eine langjährige private Gesangssausbildung beim Studio für Gesang Talarowski verbindet sie auch musikalisch mit der Sparte Musiktheater. Ab 2012/13  ist sie Dramaturgin für Musiktheater und Konzert am Theater Plauen-Zwickau.

Dramaturgie
¬ Dancing Chorus Line (UA)
¬ Der Feuervogel


Vera Gertz
[Dramaturgin für Musiktheater, Ballet & Konzert]





Dramaturgie
¬ Junge Choreografen