Spielplan
1. Sinfoniekonzert ¬ Licht des Südens
1. Sinfoniekonzert ¬ Licht des Südens Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss
Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
zum Stück

Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 – Die Italienische A-Dur op. 90 (1833) Richard Strauss Aus Italien op. 16 (1886)

Auf Goethes Spuren erkundete Felix Mendelssohn Bartholdy ab 1830 zwei Jahre lang Italien. Wie schon bei seiner früheren Bildungsreise nach Großbritannien verarbeitete er seine Eindrücke in seiner eigentlich dritten Sinfonie (Italienische), an der er bis zur Uraufführung 1833 in London feilte, und die er selbst als „lustigstes Stück, das ich je gemacht habe“ bezeichnete. Musikalisch kontrastieren die spritzigen Ecksätze mit den beiden schwermütigen Mittelsätzen. Auch Richard Strauss war erst 24 Jahre alt, als er dieselbe Route bereiste und – auf Anraten von Johannes Brahms – 1886 seine erste und einzige Tondichtung Aus Italien op. 16 komponierte, für die er das Programm selbst entwarf. Strauss greift im vierten Satz auf Luigi Denzas Tarantella-Schlager Funiculì,Funiculàzurück und nutzt sonst originale Volksmelodien als Stimmungsbilder, während Mendelssohn Bartholdy nur im Finale mit dem napoletanischen Saltarello auf folkloristisches Material zurückgreift.

Die Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn statt.