Theater Plauen-Zwickau
Konzertsolisten
Sinfoniekonzerte
¬ Raphael Wallfisch
¬ Moritz Angermann
¬ Moritz Angermann
¬ Nikolaus Friedrich
¬ Juri Schmahl


Sonderkonzerte
¬ Christina Maria Fercher



1. SINFONIEKONZERT ¬ LICHT DES SÜDENS  FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY ¬ RICHARD STRAUSS
2. SINFONIEKONZERT ¬ KOMPONIST UND BIOGRAF
HANS GÁL ¬ JOHANNES BRAHMS

(c) Benjamin Ealovega
Raphael Wallfisch Violoncello

Violoncello

Raphael Wallfisch stammt aus einer Londoner Musikerfamilie: Seine Mutter ist die Cellistin Anita Lasker-Wallfisch und sein Vater der Pianist Peter Wallfisch. Seit frühester Kindheit nahm er Cellounterricht u. a. bei Amaryllis Fleming und Derek Simpson. Er studierte in Kalifornien beim russischen Cellisten Gregor Piatigorsky und führte mit Jascha Heifetz Kammermusik auf. Als 24-Jähriger gewann er den Internationalen Gaspar Cassadó Cello Wettbewerb in Florenz. Engagements der letzten Spielzeiten führten Raphael Wallfisch zum Melbourne Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Vancouver Symphony Orchestra, Budapest Festival Orchestra und zum Bournemouth Symphony Orchestra. Er gastierte außerdem bei Orchestern wie dem London Symphony, London Philharmonic, BBC Symphony Orchestra, English Chamber Orchestra, Hallé Orchestra, City of Birmingham Symphony, Gewandhausorchester Leipzig, Konzerthausorchester Berlin, WDR Sinfonieorchester Köln, Los Angeles Philharmonic, Nationalphilharmonie Warschau, Tschechische Philharmonie, Slowakische Philharmonie und anderen mehr. Regelmäßig gastiert er bei führenden Festivals wie Bergen, den BBC Proms, Edinburgh, Aldeburgh, Spoleto, Montpellier, Prades, Oslo oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Neben seiner Tätigkeit als Solist widmet sich Raphael Wallfisch intensiv der Kammermusik. Er gibt Meisterklassen, ist Mitglied der Royal Academy of Music, und er ist Professor am Konservatorium Winterthur. Viele der führenden Komponisten Großbritanniens haben eng mit Raphael Wallfisch zusammengearbeitet oder für ihn Werke geschrieben. Dazu gehören u. a. Sir Peter Maxwell Davies und Sir John Tavener. Raphael Wallfisch gehört zu den führenden Cellisten der Gegenwart. Seine Diskographie umfasst mehr als 70 Einspielungen, darunter u. a. weniger bekannte Werke von Komponisten wie Dohnányi, Respighi, Martin?, Richard Strauss, Dvo?ák, Kabalewski und Chatschaturjan. Raphael Wallfisch spielt das "Ex Romberg"-Cello des venezianischen Geigenbauers Domenico Montagnana aus dem Jahr 1733.

3. SINFONIEKONZERT ¬ AUS ARMENIENMODEST MUSSORGSKY ¬ ALEXANDER BORODIN ¬ ALEXANDER ARUTJUNJAN ¬ ARAM CHATSCHATURJAN
(c)
Moritz Angermann TrompeteMoritz Angermann begann seine musikalische Ausbildung an der KMS „Bernhard Stavenhagen“ in Greiz, wo er bei Matthias Härtig Trompete lernte; Klavier- und Gesangsunterricht an der KMS „Clara Wieck“ Werdau sowie verschiedene Kurse (unter anderem bei Ludwig Güttler) kamen hinzu. Besonders geprägt wurde er durch das Musizieren in zahlreichen Ensembles, so im Jugendsinfonieorchester Zwickau, in der Jungen Deutsch-Polnischen Philharmonie, in Auswahlorchestern wie der Jungen Bläserphilharmonie Sachsen und der Brass Band Sachsen, aber auch in der Young People Big Band Crimmitschau und in Trio- und Quartettbesetzungen verschiedener Musikschulen; solchermaßen konnte er bereits in Ungarn, Polen, Südkorea, Ägypten, Eritrea und Japan gastieren. Nach dem Abitur am Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau begann Moritz Angermann das Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig, das er in diesem Jahr erfolgreich bei Lukas Beno abschloss. Neben solistischen Engagements hat das Orchester- und Ensemblespiel weiterhin große Bedeutung, so unter anderem das Musizieren mit dem Sächsischen Blechbläser Consort. Derzeit führt Moritz Angermann seine Studien bei Lukas Beno und Gábor Richter, beide Solo-Trompeter des Leipziger Gewandhausorchesters, fort.   


4. SINFONIEKONZERT ¬ UNABHÄNGIGKEIT EINOJUHANI RAUTAVAARA ¬ MAGNUS LINDBERG ¬ JEAN SIBELIUS
(c)
Nikolaus Friedrich Klarinette
Weitere Informationen folgen. 
5. Sinfoniekonzert ¬ JEWISH-AMERICAN LEONARD BERNSTEIN ¬ KURT WEILL ¬ GEORGE GERSHWIN
 

(c) Sebastian Heck
Frank Dupree Klavier, Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs
Mit freundlicher Unterstützung durch die GVL und den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats

Frank Dupree, geboren in Rastatt 1991, konzertierte u.a. mit dem Berner Sinfonieorchester (Schweiz), dem Kristiansand Symfoniorkester (Norwegen), dem Symfoniorkester Malmö (Schweden), den Duisburger Philharmonikern, der Weimarer und Badischen Staatskapelle und dem Auckland Philharmonia Orchestra (Neuseeland). In der Saison 2017/2018 debütiert Dupree als Solist mit den Essener, den Stuttgarter und den Breslauer Philharmonikern. Außerdem führen ihn Tourneen nach England (Wigmore Hall) und Italien. 2014 wurde Frank Dupree einziger Preisträger beim 40. Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Er war zu Gast bei Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Heidelberger Frühling sowie dem Davos und dem Verbier Festival. Nach seiner Debüt-CD „Opus 1“ mit Beethoven, Berg, Berio und Eötvös in der Preisträgerreihe des Deutschen Musikwettbewerbs bei GENUIN folgt 2017 sein nächstes Album mit Werken von George Antheil, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und GMD Karlheinz Steffens. Als Artist in Residence der Saison 2016/17 trat Dupree in über zehn Konzerten als Pianist und Dirigent mit der Staatsphilharmonie auf. In Projekten wie Rhapsody in School und The Young ClassX widmet er sich intensiv dem künstlerischen Nachwuchs. Frank Dupree wird seit 20 Jahren von Sontraud Speidel unterrichtet. Im Wintersemester 2017/18 beendet er sein Master-Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Master. Er ist Carl-Heinz Illies-Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2016 wurde er zum Steinway-Artist ernannt.

Weitere Informationen: www.frank-dupree.de

 
6. SINFONIEKONZERT ¬ REVOLUTIONLUDWIG VAN BEETHOVEN ¬ DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

(c) KlunderBie
Frederieke Saeijs Violine
Die holländische Geigerin erhielt internationale Anerkennung, als sie 2005 den prestigeträchtigen Premier Grand Prix sowie weitere Preise beim Internationalen Long-Thibaud Violin-Wettbewerb in Paris gewann. Dieser Erfolg brachte ihr auf der ganzen Welt Konzerteinladungen und seither ist Saeijs mit so renommierten Orchestern wie dem Orchestre National de France, New Japan Philharmonic Orchestra, Royak Scottish National Orchestra und Rotterdam Philharmonic Orchestra aufgetreten. Unter den namhaften Dirigenten, mit denen sie zusammengearbeitet hat, sind Neeme Järvi, Ken-Ichiro Kobayashi, Christoph Poppen, Jonathan Darlington, Jac van Steen und Jaap van Zweden. Als passionierte Kammermusikerin Saeijs hat zusammengespielt mit der Pianistin Nino Gvetadze und der Cellistin Maja Bogdanovic als Trio Arosa, das in so distinguierten Konzertsälen wie Royal Concertgebouw Amsterdam und der Tonhalle Düsseldorf auftritt. Außerdem spielt sie regelmäßig mit befreundeten Musikern und Kollegen bei internationalen Kammermusik-Festivals.
Saeijs‘ Schallplattenaufnahmen von Sonaten von Ravel, Respighi und Granados für Naxos mit Maurice Lammerts van Bueren, Klavier, erhielten enthusiastische Kritiken: „Ihr Spiel hat die Kraft, Sie zu bewegen und zu wünschen, mehr von ihr zu hören.“ (International Record Review). Vor kurzem veröffentlichte Linn Records ihr neues Album mit Solosonaten des belgischen Meistergeigers Eugène Ysaye.
Ihre Konzerttätigkeit ergänzend fördert Saeijs gerne junge Talente. Sie gibt regelmäßig internationale Meisterklassen und hat sowohl am Royal Conservatoire in Den Haag und an der Universida Alfonso X el Sabio in Madrid unterrichtet.
7. SINFONIEKONZERT¬ ZWISCHEN DUR UND MOLLJOHANN LUDWIG KREBS ¬ JOSEPH HAYDN ¬ WOLFGANG AMADEUS MOZART


(c) Mühlhäusser
Juri Schmahl Oboe, Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs
Geboren in Mainz, begann Juri Schmahl seine musikalische Ausbildung schon früh mit Gesangsunterricht und wechselte später zur Oboe. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg und am renommierten Conservatoire de Paris, wo er mit höchster Auszeichnung abschloss. Im Frühjahr 2017 wurde er mit dem begehrten Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und darüber hinaus auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Zuvor wurde er Preisträger wichtigster internationaler Wettbewerbe, wie u. a. des 11th International Oboe Competition of Japan 2015, IDRS Young Artist Competition, USA 2012 oder des international höchstdotierten Wettbewerbs für Oboe in Muri, Schweiz 2016. Aufgrund dieser herausragenden Leistungen wird er von der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Nachdem er als Solo-Oboist im European Union Youth Orchestra spielte, gastiert er heute in gleicher Position unter anderem bei den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester oder der NDR Radiophilharmonie und ist seit 2015 Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters der Staatsoper Hannover. Als Solist war er bereits bei Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Davos Festival oder dem Kurt-Weill-Fest zu hören und spielte u. a. mit Orchestern wie dem Beethoven-Orchester Bonn, Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, Staatskapelle Halle, Argovia Philharmonic oder dem Gunma Symphony Orchestra. Im Herbst 2018 erscheint seine Debüt-CD beim Leipziger Label Genuin. Aktuell steht er im Semifinale des ARD Musikwettbewerbs 2018.


Mit freundlicher Unterstützung durch die GVL und den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats

Weitere Informationen folgen.
8. SINFONIEKONERT ¬ WELTENTWÜRFE
RICHARD WAGNER ¬ SAMUEL BARBER ¬ GUSTAV HOLST


(c)
N. N.  Sopran
Weitere Informationen folgen.
11. SCHUMANN-GALA 2017
Historisches Gewandhauskonzert vom 1. Januar 1857

JOHANN SEBASTIAN BACH ¬ WOLFGANG AMADEUS MOZART ¬ LUIGI CHERUBINI ¬ VINCENZO BELLINI¬ LUDWIG VAN BEETHOVEN ¬ ROBERT SCHUMANN

BEETHOVEN ¬ IX. SINFONIE


Christina Maria Fercher
begann ihre Gesangsausbildung 2008 mit dem Studienzweig „Lied-Messe-Oratorium“ am Diözesankonservatorium Wien sowie das Magisterstudium „Instrumental- und Gesangspädagogik“ mit dem Hauptfach Gesang bei Peter Thunhart an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
2013 erhielt sie den Förderungspreis des 2. Oscar-Straus–Gesangswettbewerbs sowie den Sonderpreis der Seefestspiele Mörbisch und der Jury beim 27. Dostal – Operettenwettbewerb.
Von 2013 bis 2015  studierte sie an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien „Klassische Operette“ bei Wolfgang Dosch, unter dessen Leitung sie im Theater an der Gumpendorferstraße in Wien als Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin und als Hanna Glawari in Die lustige Witwe debütierte.
Seit 2015 studiert sie ebenfalls an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien im Master „Sologesang“ und "Oper" bei KS Gabriele Sima und wird ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Herrn Kai Wessel demnächst beenden.
Seit Mai 2015 singt sie bei den Mozart- und Straußkonzerten an der Wiener Staatsoper sowie im Wiener Musikverein. Im Sommer 2015 debütierte sie bei den Sommerfestspielen Langenlois als Saffi in Johann Strauß' Zigeunerbaron. Die Kärntnerin war zudem dieses Jahr als Servilia in Mozart's La clemenza di Tito  im Theater Akzent in Wien zu sehen. 

NEUJAHRSKONZERT 2018 ¬ FEENMÄRCHEN