Regie
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Jürgen Pöckel
wuchs in Dresden auf, machte an der dortigen Kreuzschule Abitur und studierte dort an der Hochschule für Bildende Künste Malerei und Grafik. Danach absolvierte er eine Gesangsausbildung an der Landesmusikschule Sachsen und arbeitete als Beleuchter und Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen. Anschließend war Jürgen Pöckel Assistent, Abendspielleiter und Sänger an der Staatsoperette Dresden, wo er ab 1991 auch als Regisseur arbeitete. Dort inszenierte er u. a. Hello, Dolly!, Schwarzwaldmädel, Die Zauberflöte, Der Vogelhändler und Paganini. Seit 2003 arbeitete er als freischaffender Regisseur u. a. an den Theatern Gera-Altenburg, Neustrelitz-Neubrandenburg, Rostock, Lübeck, Osnabrück, Krefeld-Mönchengladbach. An diesen Häusern inszenierte er Oper, Operette und Musical. Wichtige Inszenierungen dort u.a.: Barbier von Sevilla, Liebestrank, Freischütz, Carmen, Madama Butterfly, Lustige Witwe, Eine Nacht in Venedig, Anatevka und Alexis Sorbas. Zu Beginn der Spielzeit 2014/15 übernahm er den Posten des Operndirektors am Theater Plauen-Zwickau.
Regie
¬ Der Barbier von Bagdad
¬ Im weißen Rössl
¬ Die Perlenfischer (Les Pêcheurs de perles)
¬ Ritter Blaubart 
¬ Still im Aug' erglänzt die Träne
¬ Die Welt auf dem Monde (Il mondo della luna)
Gäste


Wolfgang Dosch
geboren in Wien, studierte Gesang, Schauspiel, Operette und Musical am Konservatorium Wien, Opernregie am Max Reinhardt Seminar sowie Musik- und Theaterwissenschaft und kulturelles Management an der Universität Wien. Sein erstes Engagement trat er als Operettenbuffo am Raimundtheater Wien an. Von seinen vielen Rollen bisher sind ihm der Boni (Csárdásfürstin) und der König (King and I) besonders wichtig. Engagements führten ihn als Sänger bzw. Regisseur u. a. an die Wiener Staatsoper (Bluessänger in der EA von Bernsteins Mass), ans Landestheater Linz, die Oper Leipzig, das Nationaltheater Mannheim, das Theater Meiningen, das Anhaltische Theater Dessau und 13 Jahre als Sänger und Dramaturg an die Staatsoperette Dresden. Der Träger der Internationalen Robert-Stolz-Medaille inszeniert zum Lehár-Festival in Bad Ischl, arbeitet auch als Moderator und unterrichtet an MUK-uni, Wien, gastierte in der Schweiz, Japan. Als Regisseur sind ihm Inszenierungen von Rigoletto, Der Zigeunerbaron, Die Fledermausund Das Lächeln einer Sommernachtbesonders wichtig. In der Spielzeit 2011/12 des Theaters Plauen-Zwickau sorgte seine Inszenierung von Paul Abrahams Ball im Savoyfür die Wiederentdeckung dieser Operette.

Weitere Informationen: www.dosch.at

Regie
¬ Die schöne Galathée¬ Der Vogelhändler

Hinrich Horstkotte
Der Berliner Regisseur und Bühnenbildner Hinrich Horstkotte war Marionettenspieler und studierte von 1992-1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Salzburg, Innsbruck, Genf und Amsterdam auch als Regieassistent arbeitete. Bereits während des Studiums begann er als freischaffender Regisseur und Ausstatter zu arbeiten. Als Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er für die Biennale für Neue Musik, München, das Musiktheater Görlitz, das Landestheater Detmold und die Opernhäuser in Chemnitz und Nürnberg sowie für die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Als Regisseur hat er bislang rund 60 Inszenierungen, meist in eigener Ausstattung, herausgebracht. So arbeitete er an den Opernhäusern in Berlin (u. a. Staatsoper Unter den Linden), Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Freiberg, Halberstadt, Hof, Krefeld/Mönchengladbach, Luxemburg, Radebeul, Saarbrücken und an der Volksoper Wien, außerdem bei den Festivals in Rheinsberg, Bayreuth Barock, Zeitfenster Berlin, Potsdam-Sanssouci und Innsbruck (Festwochen der Alten Musik) sowie am Salzburger Marionettentheater und am Nanfong-Theatre Taipeh/Taiwan. Von der Zeitschrift Opernwelt wurde Hinrich Horstkotte mehrfach als Bühnen- und Kostümbildner, aber auch als Regisseur des Jahres nominiert. Er unterrichtete szenische Darstellung an der Universität der Künste, Berlin, Bühnen- und Kostümbild an der Technischen Universität Berlin und am Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.

Regie
¬ Cavalleria rusticana/Der Bajazzo (Cavalleria rusticana/I Pagliacci)

Sascha Mink
arbeitet als Regisseur, Dramaturg und Autor. Er studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten Theater und Musik. In dieser Zeit entstanden seine ersten Inszenierungen, interdisziplinären Projekte und Texte. Nach drei Jahren Festengagement am Stadttheater Hildesheim kam er mit der Spielzeit 2005/06 an das Theater Lübeck. Seit August 2008 ist er freischaffend tätig, neben den oben genannten Bereichen arbeitet er auch als Dozent, Theaterpädagoge und im Figurentheater. Inszenierungen und Projekte führten ihn u. a. nach Braunschweig, Lübeck, Schwetzingen, Bern, Klosterneuburg, zu den Eutiner Festspielen, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Rheingau Musik Festival. Mit der Taschenoper Lübeck erhielt Sascha Mink 2010 den renommierten Rheingau-Musikpreis und war 2011 als stellvertretender künstlerischer Leiter der Eutiner Festspiele tätig.

Regie
¬ Das Tagebuch der Anne Frank

Christian Poewe
wurde 1974 im Schleswig-Holsteinischen Rendsburg geboren und begann seine Laufbahn am Theater mit einer Ausbildung zum Schauspieler, ein Beruf, in dem er sechs Jahre lang an verschiedenen deutschen Theatern arbeitete. Seine von jeher intensive Beschäftigung mit Musik und der Wunsch, selbst Theater und Szene zu gestalten, brachten ihn dazu, seinen Berufsweg als Regisseur im Musiktheater weiter zu gehen.
Seit 2009 ist er freischaffend tätig und inszeniert sowohl zentrale Werke des Opernrepertoires wie Die Zauberflöte, La Bohème, Der Freischütz oder La Traviata, als auch zeitgenössisches Musiktheater und Musicals.
Eine Herzensangelegenheit ist ihm die Ausbildung junger Sängerinnen und Sänger im szenischen Bereich. Er unterrichtet an der Kunstuniversität in Graz und ab Oktober 2015 an der Universität der Künste in Berlin. Des Weiteren übersetzt er Musiktheaterstücke ins Deutsche.
Christian Poewe lebt in Berlin.

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¬ Kiss me, Kate

Thilo Reinhardt
studierte zunächst Medizin, bevor er bei Götz Friedrich an der Musikhochschule Hamburg ein Musiktheaterregiestudium absolvierte. Seit 1995 inszenierte Reinhardt als freischaffender Opernregisseur über 40 Produktionen u. a. am Opernhaus Leipzig, am Kleisttheater Frankfurt/Oder, am Staatstheater Braunschweig, am Nationaltheater Weimar, am Stadttheater Freiburg und am Theater Trier. An der Komischen Oper Berlin inszenierte er 2007 Hoffmanns Erzählungen, 2009 Pique Dame und 2012 Salome. Im Rahmen der RUHR 2001-Kulturhauptstadt Europas feierte er im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen mit Korngolds Oper Die tote Stadt einen großen Erfolg. 2012 setzte er an der Oper Köln Tosca in Szene. Am Theater Plauen-Zwickau feierte seine auch überregional vielbeachtete Inszenierung von Detlef Glanerts Joseph Süß 2013 Premiere. Reinhardt lebt und arbeitet in Berlin.

Regie
¬
Luisa Miller