Theater Plauen-Zwickau - Schauspiel, Regie
Regie

Roland May
Roland May wurde 1955 in Weimar geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre absolvierte er die Schauspielausbildung an der Theaterhochschule in Leipzig und das Studio in der damaligen Karl-Marx-Stadt. Dort spielte er erste große Rollen in Armer Ritter von Peter Hacks und in Der Auftrag von Heiner Müller. Anschließend spielte er am Theater in Erfurt und am Staatsschauspiel Dresden, wo er auch erste Inszenierungen verantwortete. Seit 1988 arbeitete er als freischaffender Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner sowie Schauspieler in Berlin, Leipzig, Dresden, Frankfurt/Oder, Würzburg, Rostock, Meiningen und Greifswald. Von 1991 bis 1993 war er als Schauspieldirektor am Vogtlandtheater Plauen engagiert.
Neben der Theaterarbeit spielte Roland May in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen. Seit 1989 arbeitet er auch als Schauspieldozent in Leipzig und in Rostock. Von 2001 bis 2009 war Roland May Intendant und Geschäftsführer des Gerhart-Hauptmann-Theaters Zittau.
Seine Inszenierungen wurden in den letzten Jahren in zahlreichen Umfragen für Preise nominiert. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Roland May Generalintendant und Schauspieldirektor am Theater Plauen-Zwickau. Hier hatte er u. a. erfolgreich Premiere mit Inszenierungen von Macbeth, Tosca, Tannhäuser, Nathan der Weise, Maria Stuart und Der Auftrag.

Regie
¬ Offene Zweierbeziehung
¬ Medea
¬ Nathan der Weise

Gilbert Mieroph
Gilbert Mieroph wurde 1966 in Caputh geboren und wuchs in Potsdam auf, wo er auch 1992 seine Schauspielausbildung abschloss. Als Schauspieler war er an Theaterhäusern in Leipzig, Oldenburg, Berlin, Brandenburg, Zittau und Hamburg engagiert, wo er Rollen wie den Hutmacher aus Alice im Wunderland ebenso spielte wie Macheath aus Brechts Dreigroschenoper oder Ferdinand in Friedrich Schillers Kabale und Liebe. Von 1996 bis 1999 war Gilbert Mieroph Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Brandenburg an der Havel, bevor er von 2001 bis 2007 als Regisseur am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau engagiert war. Dort inszenierte er u. a. Der Selbstmörder, Schuld und Sühne von Dostojewskij und Steffen Menschings Das Ballhaus. Am Brandenburger Theater inszenierte er neben Samuel Becketts Kommen und Gehen und Nicht Ich auch Die Ermittlung von Peter Weiss und führte am Staatsschauspiel Dresden Regie bei der Uraufführung von Klamms Krieg sowie Der Prozeß, Liebkosungen und Adam Geist. Zuletzt war er als Schauspieler am Oldenburgischen Staatstheater u. a. in der Uraufführung Avanti Infantilitanti, im politischen Liederabend Marx macht mobil und als Oberon in Shakespeares Sommernachtstraum zu erleben. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Gilbert Mieroph Oberspielleiter am Theater Plauen-Zwickau.

Regie
¬ Cyrano de Bergerac
¬ Der Vorname
¬ Frau Müller muss weg
¬ Mona & Lisa oder Rache ist weiblich
¬ Sonnenallee
¬ Terror
Gäste


Franziska Ritter
Geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Franziska Ritter Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Bereits während des Studiums spielte sie in Filmen von Rainer Simon und gastierte am Maxim Gorki Theater bei Thomas Langhoff sowie am Deutschen Theater. Ihr erstes Engagement führte sie ans Volkstheater Rostock, wo sie auch das erste Mal Regie führte. 1990 war sie Gründungsmitglied der Freien Kammerspiele Magdeburg und gehörte bis 2000 zum dortigen Ensemble. Anschließend arbeitete sie freischaffend als Schauspielerin und Regisseurin. Von 2005 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble des Theaters an der Parkaue in Berlin. Seit 2015 arbeitet Franziska Ritter freischaffend als Schauspielerin und Regisseurin. Regie führte sie in Rostock, Magdeburg, Erfurt, Halle, Gera, Leipzig, Senftenberg und Berlin.

Mehr Informationen unter:
www.franziritter.de

Regie
¬ Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Krystyn Tuschhoff
Krystyn Tuschhoff wurde in Herdecke geboren. Sie begann am Bochumer Schauspielhaus bei Jürgen Kruse und Leander Haußmann zu hospitieren, bevor sie Darstellendes Spiel und Sozialwissenschaften in Braunschweig und Bochum studierte. Später assistierte sie unter der Intendanz von Elmar Goerden ebenfalls am Schauspielhaus Bochum. Anschließend wechselte sie zu Markus Müller ans Oldenburgische Staatstheater. Seit 2011 ist Krystyn Tuschhoff als freie Regisseurin tätig und arbeitet u. a. am Theater Kaiserslautern, am Theater Bremerhaven, am Oldenburgischen Staatstheater, am Schauspielhaus Bochum, am Theater Lüneburg, am Stadttheater Bremerhaven,am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf sowie am Staatstheater Braunschweig. Mit der Regie zu Der Räuber Hotzenplotz stellt sie sich nun erstmals am Theater Plauen-Zwickau vor.

Regie
¬ Der Räuber Hotzenplotz

Alexandra Wilke
Alexandra Wilke wurde 1980 in Hoyerswerda geboren und studierte von 2003 bis 2007 Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Anschließend war sie von 2008 bis 2011 als Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz engagiert. In dieser Zeit realisierte sie u. a. die Uraufführungen Küß mich hinter Kaufhof von Anne Habermehl und Menschen bei der Arbeit von Henriette Dushe, für die sie jeweils in den Jahresrückschauen der Theaterzeitschrift Theater heute die Nennung als „Nachwuchsregisseurin des Jahres“ erhielt. Seit 2011 arbeitet sie als freie Regisseurin und inszenierte seitdem u. a. am Volkstheater Rostock, Staatstheater Cottbus, Theater Magdeburg und Schauspielhaus Leipzig. Zu ihren zahlreichen Inszenierung gehören u. a. Der Kick von Andres Veiel und Gesine Schmidt am Volkstheater Rostock, sowie Als wir träumten von Clemens Meyer am Schauspielhaus Magdeburg. In der Spielzeit 2013/14 stellte sie mit Aussetzer von Lutz Hübner erstmals ihre Arbeit am Theater Plauen-Zwickau vor.

Regie
¬ Big Deal?

Jan Baake
Jan Baake, 1974 in Suhl geboren und in Jena aufgewachsen, studierte von 1995 bis 1999 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy und am Deutschen Nationaltheater Weimar, nachdem er sich in der Volks- und Betriebswirtschaftslehre versucht hatte. Es folgten Engagements am Volkstheater Rostock und am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau. Seit 2004 arbeitet Jan Baake freischaffend als Schauspieler und Regisseur. Er inszenierte u. a. König Ubu in Zittau, Der Sohn am Lofft Leipzig, Der Drache am Thalia Theater Halle, die szenische Installation Das Nilpferd in Kairo, Anordnung: Blaue Rose am TAG in Wien und die Comedian Harmonists bei den Schlossfestspielen Ettlingen. Am Theater Plauen-Zwickau spielte Jan Baake bislang den Danton in Dantons Tod und führte Regie bei den Inszenierungen Sandkasten, Lolita, Kalif Storch und Jenny Hübner greift ein.

Mehr Informationen unter www.janbaake.de

Regie
¬ Jenny Hübner greift ein

Joachim von Burchard
Joachim von Burchard wurde 1958 in Hannover geboren und gründete mit Beginn des Studiums der Kulturpädagogik in Hildesheim das Theater Mahagoni. Er ist freier Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge. Mehrere seiner Inszenierungen wurden zu den wichtigsten Festivals für freies Theater wie Politik im freien Theater, Impulse und Aua, wir leben in Bern eingeladen. Ab 2005 inszenierte er regelmäßig am Deutschen Theater in Göttingen. Von 2008 bis 2014 war er künstlerischer Leiter des jungen schauspiels am DT in Göttingen. Er gastierte als Regisseur am Staatstheater Mainz, an der Burghofbühne Dinslaken, am Stadttheater Bremerhaven und am Theater Bremen/Moks. Außerdem spielt und inszeniert er regelmäßig mit Theater Matz und entwirft dort das mobile Bühnenkonzept. In der Spielzeit 2011/2012 war er für die Konzeption, Sichtung und die Durchführung des Kinder- und Jugendtheaterfestivals Hart am Wind 3.0 in Göttingen zuständig. 2013/14 war er erneut Juror für das Festival in Bremen.

Mehr Informationen unter www.joachimvonburchard.de

Regie
¬ Der kleine Prinz
¬ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Thomas Esser
Thomas Esser wurde 1968 in Bonn geboren und studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim mit den Schwerpunkten Musik und Theater. Während des Studiums komponierte er erste Schauspielmusiken und sammelte Erfahrungen in der Hildesheimer Off-Theater-Szene. 1995 arbeitete er unter Klaus Schumacher am Moks Theater Bremen. Es folgten weitere Engagements u. a. am Stadttheater Hildesheim, am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Mit der Produktion Assassinen am Lofft Leipzig erhielt er 2005 den Bewegungskunst-Preis der Stadt Leipzig. Für das Kindertheaterstück Die Reise nach Brasilien des Theaters Fata Morgana wurde er 2006 mit dem Hamburger Kindertheaterpreis und dem Förderpreis der Niedersächsischen Lotto-Stiftung ausgezeichnet. 2007 gewann er letzteren erneut für seine Inszenierung von Sibylle Bergs Hund, Frau, Mann. Von 2005 bis 2006 übte er außerdem einen Lehrauftrag für Schauspielmusik an der Universität Hamburg aus.

Mehr Informationen unter www.thomasesser.info

Regie
¬ Sommer, Sonne, Kaktus

Benjamin Petschke
Benjamin Petschke wurde 1978 in Räckelwitz bei Kamenz geboren und schloss das Gymnasium in Markneukirchen mit dem Abitur ab. In den Jahren 2000-2004 erhielt er seine Ausbildung zum Diplomschauspieler an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Während seines Studiums gewann er den Ensemblepreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen in Graz 2003 für seine Rolle des Victor in Victor oder die Kinder an der Macht von Roger Vitrac. Von 2004-2010 war er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau engagiert, wo er u. a. als Philoktet in Heiner Müllers gleichnamigen Stück, als Mercutio in Shakespeares Romeo und Julia und als Harold in Colin Higgins Harold and Maude zu sehen war. Seit 2009 inszenierte er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau, beispielsweise Nebucadnezar von Christian Weise für die Tage Mitteldeutscher Barockmusik in Zittau 2011. Von 2011 bis 2016 gehörte er zum Ensemble des Theaters Plauen-Zwickau.

Regie
¬ Krieg - Stell dir vor, er wäre hier

Patrick Schimanski
Patrick Schimanski arbeitet seit vielen Jahren als Regisseur, Komponist und Musiker an deutschsprachigen Stadt-und Staatstheatern. Regiearbeiten führen ihn u. a. an das Mannheimer Nationaltheater, das Schauspielhaus Zürich und das Staatstheater in Nürnberg. Er komponiert und musiziert für namhafte Regisseure am Thalia Theater Hamburg, am DT Berlin und zahlreichen weiteren Häusern. Seine Inszenierung der Uraufführung Gedächtnisambulanz am Theater Bielefeld wurde zum virtuellen Theatertreffen der Redaktion von nachtkritik.de eingeladen und seine Inszenierung der Oper Erwin das Naturtalent an der Staatsoper Stuttgart kam u. a. am Opernhaus in Krakau zur Aufführung. Als festes Mitglied des Komponistenkollektivs 48nord konzertiert und produziert Schimanski Klangkunst für den Rundfunk, darunter Die Ankunft der schwachen Impulse für Deutschlandradio Kultur. Gemeinsam mit 48nord realisiert er die Performance Anatomy Of Dirt nach Texten von Christian Enzensberger für das Münchner Spielart-Festival.

Regie
¬ Charleys Tante

Till Weinheimer
Till Weinheimer erhielt seine Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. Sein erstes Engagement führte ihn ans Theater der Jugend der Münchner Kammerspiele. Anschließend war er u. a. in Ulm, am Maxim Gorki Theater Berlin, in Bonn und Mannheim engagiert. Seit 2000 arbeitet er zudem als Regisseur. Bis 2009 war er am Oldenburgischen Staatstheater im festen Engagement. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er fest im Ensemble des Schauspiel Frankfurt engagiert, wo er u. a. in Glaube Liebe Hoffnung und Die Wiedervereinigung der beiden Koreas zu sehen war.

Regie
¬ Jeder stirbt für sich allein