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6. Sinfoniekonzert ¬ Revolution
Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch

Besetzung

Dirigent  GMD Leo Siberski 
Solist  Frederieke Saeijs, Violine

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
13.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

1 Vorstellung Zwickau ¬ »Neue Welt« Zwickau

Donnerstag
12.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 (1806)
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 12 – Das Jahr 1917 d-Moll op. 112 (1961)

Ludwig van Beethoven lieferte sein einziges Violinkonzert so spät beim Solisten Franz Clement ab, dass dieser es bei der Uraufführung „vom Blatt spielen“ musste. Daher erhielt das lyrisch-aufwühlende Werk erst nach der Wiederaufführung 1844 Anerkennung. Das Werk entstand parallel zu seiner Revolutionsoper Fidelio und der Sinfonie Nr. 3 Eroica, in denen Beethoven sich noch für die Errungenschaften der französischen Revolution begeisterte. Dmitri Schostakowitsch verortete seine Sinfonie Nr. 12 zum 44. Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917 in der Trauertonart d-Moll und widmete sie Lenin. Vier prägnante Sätze erinnern an den Ausbruch der Revolution. Dabei bezog sich Schostakowitsch durch Zitate des polnischen Arbeiterliedes Warsawianka und Händels Halleluja satirisch auf andere Revolutionsbewegungen. Mit der Uraufführung beim KPdSU Parteitag kapitulierte Schostakowitsch vor seiner eigenen Skepsis gegenüber dem System.
Ludwig van Beethoven Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 (1806)
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 12 – Das Jahr 1917 d-Moll op. 112 (1961)

Ludwig van Beethoven lieferte sein einziges Violinkonzert so spät beim Solisten Franz Clement ab, dass dieser es bei der Uraufführung „vom Blatt spielen“ musste. Daher erhielt das lyrisch-aufwühlende Werk erst nach der Wiederaufführung 1844 Anerkennung. Das Werk entstand parallel zu seiner Revolutionsoper Fidelio und der Sinfonie Nr. 3 Eroica, in denen Beethoven sich noch für die Errungenschaften der französischen Revolution begeisterte. Dmitri Schostakowitsch verortete seine Sinfonie Nr. 12 zum 44. Jahrestag der Oktoberrevolution von 1917 in der Trauertonart d-Moll und widmete sie Lenin. Vier prägnante Sätze erinnern an den Ausbruch der Revolution. Dabei bezog sich Schostakowitsch durch Zitate des polnischen Arbeiterliedes Warsawianka und Händels Halleluja satirisch auf andere Revolutionsbewegungen. Mit der Uraufführung beim KPdSU Parteitag kapitulierte Schostakowitsch vor seiner eigenen Skepsis gegenüber dem System.
Dirigent  GMD Leo Siberski 
Solist  Frederieke Saeijs, Violine

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau