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L'Orfeo
Oper in fünf Akten von Claudio Monteverdi ¬ Libretto von Alessandro Striggio ¬ Arrangement und Neukomposition von Katharina S. Müller ¬ in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln ¬ ab 12 Jahre

Besetzung

Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Mark Johnston  (2.,3.2.2018; 3.,18.3.2018)
Regie  Jürgen Pöckel
Bühne/Kostüme  Oliver Opara 
Dramaturgie  Vera Gertz 

La musica  Maria Mitich 
Orfeo  John Pumphrey 
Euridice  Nataliia Ulasevych 
Messaggera  Johanna Brault 
Speranza  Manja Ilgen 
Ninfa  Annemieke Lepetit 
Caronte
 Karsten Schröter 
Proserpina  Johanna Brault 
Plutone  Shin Taniguchi 
Eco  Nataliia Ulasevych 
Apollo  Constantin Philippoff 
Due Baccanti  Manja Ilgen  ¬  Annemieke Lepetit 
Pastori   Dong-Bum Kim ¬  Karsten Schröter  ¬  Michael Simmen 
Spiriti  Dong-Bum Kim  ¬  Holger Rieck  ¬  Michael Simmen 

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

2 Vorstellungen Zwickau ¬ Malsaal

Freitag
08.06.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
09.06.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Nymphen, Satyre und Schäfer feiern die Hochzeit des Sängers Orpheus mit der Nymphe Eurydike. Doch noch während der Feierlichkeiten stirbt die Braut an einem Schlangenbiss. Orpheus macht sich auf den Weg in die Unterwelt, um sie ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Mit seinem Gesang erweicht er schließlich die Totengötter, die ihm die Rückkehr mit Eurydike erlauben, solange er sich nicht nach ihr umsieht. Als er der Versuchung nicht widerstehen kann, entschwindet sie unter den Schatten des Todes.
1607 in Mantua uraufgeführt, bemüht Monteverdis L'Orfeo den Mythos um den Sänger Orpheus nicht zuletzt als Rechtfertigung für den damals noch ungewohnten Bühnengesang. Obwohl es sich um eine der ersten Opern überhaupt handelt, muss man das vielschichtige und monumentale Werk bereits als ersten Höhepunkt der Gattungsgeschichte bezeichnen.
Für das Arrangement der fragmentarischen Partitur zeichnet die junge Komponistin Katharina Susanne Müller verantwortlich, die in der letzten Spielzeit bereits die Musik zum Ballett Happy Birthday beisteuerte. Darüber hinaus wird sie das Finale der Oper neu komponieren, indem sie das unvertonte Originallibretto mit dem monteverdischen Schluss verbindet.

Presse

Die Komponistin nutzte die Gelegenheit für ein neues Finale, in dem eine gemäßigt atonale Moderne auf frühbarocke Rhetorik trifft. […] Dirigent Leo Siberski koordinierte die räumlichen wie die stilistischen Ebenen souverän, so dass geräuschhafte Klänge der Streicher mit barocker Schönheit kontrastierten. […] Die Titelrolle war mit John Pumphrey herausragend besetzt.
Opernwelt 3/18

Fazit: Historische Aufführungspraxis ist es auch, eine alte Oper mit Ideen, Wissen und Können der Gegenwart auf die Bühne zu bringen.
Freie Presse Kultur, 02.02.2018
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Nymphen, Satyre und Schäfer feiern die Hochzeit des Sängers Orpheus mit der Nymphe Eurydike. Doch noch während der Feierlichkeiten stirbt die Braut an einem Schlangenbiss. Orpheus macht sich auf den Weg in die Unterwelt, um sie ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Mit seinem Gesang erweicht er schließlich die Totengötter, die ihm die Rückkehr mit Eurydike erlauben, solange er sich nicht nach ihr umsieht. Als er der Versuchung nicht widerstehen kann, entschwindet sie unter den Schatten des Todes.
1607 in Mantua uraufgeführt, bemüht Monteverdis L'Orfeo den Mythos um den Sänger Orpheus nicht zuletzt als Rechtfertigung für den damals noch ungewohnten Bühnengesang. Obwohl es sich um eine der ersten Opern überhaupt handelt, muss man das vielschichtige und monumentale Werk bereits als ersten Höhepunkt der Gattungsgeschichte bezeichnen.
Für das Arrangement der fragmentarischen Partitur zeichnet die junge Komponistin Katharina Susanne Müller verantwortlich, die in der letzten Spielzeit bereits die Musik zum Ballett Happy Birthday beisteuerte. Darüber hinaus wird sie das Finale der Oper neu komponieren, indem sie das unvertonte Originallibretto mit dem monteverdischen Schluss verbindet.
Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Mark Johnston  (2.,3.2.2018; 3.,18.3.2018)
Regie  Jürgen Pöckel
Bühne/Kostüme  Oliver Opara 
Dramaturgie  Vera Gertz 

La musica  Maria Mitich 
Orfeo  John Pumphrey 
Euridice  Nataliia Ulasevych 
Messaggera  Johanna Brault 
Speranza  Manja Ilgen 
Ninfa  Annemieke Lepetit 
Caronte
 Karsten Schröter 
Proserpina  Johanna Brault 
Plutone  Shin Taniguchi 
Eco  Nataliia Ulasevych 
Apollo  Constantin Philippoff 
Due Baccanti  Manja Ilgen  ¬  Annemieke Lepetit 
Pastori   Dong-Bum Kim ¬  Karsten Schröter  ¬  Michael Simmen 
Spiriti  Dong-Bum Kim  ¬  Holger Rieck  ¬  Michael Simmen 

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau
Die Komponistin nutzte die Gelegenheit für ein neues Finale, in dem eine gemäßigt atonale Moderne auf frühbarocke Rhetorik trifft. […] Dirigent Leo Siberski koordinierte die räumlichen wie die stilistischen Ebenen souverän, so dass geräuschhafte Klänge der Streicher mit barocker Schönheit kontrastierten. […] Die Titelrolle war mit John Pumphrey herausragend besetzt.
Opernwelt 3/18

Fazit: Historische Aufführungspraxis ist es auch, eine alte Oper mit Ideen, Wissen und Können der Gegenwart auf die Bühne zu bringen.
Freie Presse Kultur, 02.02.2018