Theater Plauen-Zwickau, Spielplan 
Die Tragödie des Macbeth
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Johannes Lang ¬ Benjamin Petschke ¬ Hexen
Benjamin Petschke ¬ Johannes Lang ¬ Theo Plakoudakis
Dieter Maas ¬  Johannes Lang ¬ Benjamin Petschke ¬ Theo Plakoudakis
Die Tragödie des Macbeth Schauspiel von William Shakespeare ¬ deutsch von Thomas Brasch
Besetzung

Regie Roland May
Bühne Oliver Kostecka
Kostüme Gretl Kautzsch
Musik Thomas Esser
Choreografie Bärbel Strehlau
Kampfchoreografie Claus Großer
Dramaturgie Brigitte Ostermann

Macbeth Johannes Lang
Lady Macbeth ¬ 1. Hexe Marsha Zimmermann
Lady Macbeth ¬ 2. Hexe Else Hennig
Lady Macbeth ¬ 3. Hexe Christin Wehner
Duncan ¬ Seyton Dieter Maas/Marius Marx (15.12.)
Malcolm ¬ Mörder Daniel Koch
Donalbain ¬ Macduffs Sohn ¬ Der junge Siward Johanna Steinhauser
Banquo ¬ Menteith Benjamin Petschke
Macduff Frank Siebers
Lady Macduff Julia Rani
Lennox Saro Emirze
Rosse ¬ Siward Theo Plakoudakis
Hauptmann ¬ Mörder ¬ Arzt ¬ Bote Michael Schramm
Kammerfrau Ute Menzel
Fleance Lene Hennig/Carolin Martini (Plauen) ¬ Lucy Marie Klüglich/Leonie Neubert (Zwickau)
Soldaten ¬ Könige ¬ Lords Ensemble

Spieldauer ca. 2h 25min [mit Pause]
zum Stück

Als Macbeth, starker Feldherr und Stolz seines Königs, erfolgreich vom Schlachtfeld zurückkehrt, kreuzen drei seltsame Geschöpfe seinen Weg. Sie prophezeien Begleiter Banquo und ihm eine verheißungsvolle Zukunft: Macbeth grüßen sie als baldigen König, Banquo als Erzeuger von Königen. Diese Weissagung lässt Macbeth nicht mehr los. Ehrgeiz und Allmachtsphantasien vergiften die Gedanken des sonst so loyalen Feldherren und als er König Duncan entgegentritt, der ihn als Helden feiert, erwägt er bereits dessen Tötung. Lady Macbeth, die für die Karriere ihres Mannes zu allem bereit ist, beschwichtigt seine Gewissensbisse. Duncans Ermordung ist schneller vollzogen als gedacht und die eigene ausgeklügelte Brutalität lässt das Paar selbst erschauern. Macbeth ist nun zwar neuer König Schottlands, doch die Vertuschung des Initialmordes und neuerliche Prophezeiungen fordern unweigerlich weitere Bluttaten.
 
Die 1611 uraufgeführte Tragödie ist inspiriert vom historisch bezeugten König MacBeth, der 1040 bis 1057 in Schottland regierte. Machtgier verführt Shakespeares Protagonisten zum Mord. Für die Alleinherrschaft hintergeht er selbst seine Verbündeten und wird zum Getriebenen der eigenen Wahnbilder und Ängste. Jede Schandtat fordert die nächste und treibt Macbeth in den Blutrausch des vereinsamten Tyrannen. Dabei wird die von ihm ausgelöste Gewaltwelle immer reißender, bis sie ihn selbst erfasst und vernichtet.

Schulklassen und anderen Gruppen bieten wir auf Anfrage eine Einführungsveranstaltung an.