Theater Plauen-Zwickau, Spielplan
Happy Birthday (UA)
¬ Nicole Stroh, Adrian Ros Serran, Nilmar F. dos Santos
© zenna.de
¬ Nilmar F. dos Santos
© zenna.de
¬ Maki Taketa
© zenna.de
Happy Birthday (UA) Tanzstück von Annett Göhre ¬ Musik von Katharina Susanne Müller u. a. ¬ ab 14 Jahren
Vorstellungen Plauen ¬ Kleine Bühne
27.04.2017 ¬ 19:30 Uhr Premiere [» Online-Karten]
02.05.2017 ¬ 19:30 Uhr [» Online-Karten]
07.05.2017 ¬ 18:00 Uhr [» Online-Karten]
03.06.2017 ¬ 19:30 Uhr [» Online-Karten]
09.06.2017 ¬ 19:30 Uhr [» Online-Karten]
16.06.2017 ¬ 19:30 Uhr [» Online-Karten]

Tel
Mail
[03741] 2813-4847/-4848
service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Vorstellungen Zwickau ¬ Malsaal
29.04.2017 ¬ 19:30 Uhr zum letzten Mal [» Online-Karten]

Tel
Mail
[0375] 27 411-4647/-4648
service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de
¬ Vorstellungen
¬ Besetzung
¬ zum Stück
¬ Presse




Vorstellungen aktualisiert am
16.01.2017
Besetzung

Choreografie/Inszenierung Annett Göhre
Bühne Leah Lichtwitz und Annett Göhre
Kostüme Leah Lichtwitz
Komposition Katharina Susanne Müller
Dramaturgie Sophie Walz

Frau Maki Taketa
Mann Michael Günther a. G.
Clowns Hannah Stein a. G.
             Nicole Stroh
             Elena Tumanova
             Yun Yeh
             Keigo Nozaki
             Federico Politano
             Adrián Ros Serrano
             Nilmar F. dos Santos
             Vincenzo Vitanza
Musikerin Katharina S. Müller a. G.

Aufführungsrechte der Texte liegen beim Suhrkamp Verlag und beim henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag.
zum Stück

„Das Leben ist ein Märchen, erzählt von einem Clown, großmäulig und farbenfroh, aber bedeuten tut es gar nichts“, schreibt Shakespeare in Macbeth. Clowns bewegen sich stets auf dem schmalen Grat zwischen Lachen und Weinen. Sie führen uns die Schwierigkeiten des Lebens vor Augen, um uns dann mit verrückten Lösungen der Probleme zum Lachen zu bringen. Das lässt uns Leben und Tod erträglicher erscheinen. Daher entwickelt Annett Göhre das Bild der Begegnung einer Frau nach ihrem Tod mit lauter traurigen Clowns. Denn wenn nach unserem Sterben die Uhren wieder auf Anfang gestellt werden, dann werden wir auch in Zukunft Geburtstag feiern: einen ersten, zehnten, fünfzigsten – bis unsere Zeit auch dort abgelaufen ist. Inspirationsquelle der Choreografie ist Heiner Müllers unaufgeregter und schonungsloser Text Todesanzeige über die Sicht eines Hinterbliebenen, dessen Fassungslosigkeit und Wut.

Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus den Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst.


Presse

"Choreographin Annett Göhre machte es den Zuschauern zur Uraufführung am Freitagabend im ausverkauften Malsaal [...] leicht: Sie ließ ihre Figuren in den ästhetischen Posen des klassischen Tanzes auf die andere Seite wechslen. Erdenschweres Depressivdrama? Fehlanzeige. Sterben erscheint als eine Ohnmacht [...], das Danach als übermütiger Reigen bis in alle Ewigkeit. Das kam an, zeigten Beifall und Bravorufe."
Freie Presse Kultur, 6. Dezember 2016