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Le sacre du printemps (UA)
Ballett von Annett Göhre ¬ Musik von Igor Stravinsky ¬ ab 12 Jahren

Besetzung

Choreografie Annett Göhre 
Musikalische Leitung GMD Leo Siberski 
Bühne/Kostüme Annett Hunger 
Dramaturgie  André Meyer 
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

6 Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus

Freitag
16.04.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere - Online-Karten
Samstag
17.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Donnerstag
06.05.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Freitag
07.05.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Sonntag
16.05.
¬ 15:00 Uhr
Online-Karten
Samstag
05.06.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Von Pfiffen und Protestrufen wurde die Uraufführung von Igor Stravinskys Le sacre du printemps im Mai 1913 begleitet. Heute gilt diese Ballettmusik als ein Klassiker der Moderne. Ihren Anteil an dem Skandal hatte die revolutionäre Choreografie Vaslav Nijinskys, dessen Arbeit mit dem Ensemble der Pariser Ballets Russes anarchische Bewegungen an die Stelle von tänzerischer Leichtigkeit und auf reduziertes Dekor statt Opulenz setzte. Das Szenario zu Stravinskys Ballett beschreibt einen mystischen Frühlingskult, mit dem sich eine Gesellschaft ihrer Zusammengehörigkeit versichert: Nach der Anbetung der Erde als schöpferische, aber auch zerstörerische Kraft folgt ein Opferritual, in dem eine junge Frau der neu erblühenden Erde geopfert wird.
In ihrer neuen Choreografie zu Stravinskys Musik spürt Annett Göhre der Täter-Opfer-Dialektik des Balletts ebenso nach wie der Frage, ob Rituale heute noch ihren gemeinschaftsbildenden Sinn erfüllen, oder ob das Fehlen verbindlicher Bräuche zu einem gesellschaftlichen Problem geworden ist. Das Publikum wird in die Fragestellungen direkt mit einbezogen.
 
Von Pfiffen und Protestrufen wurde die Uraufführung von Igor Stravinskys Le sacre du printemps im Mai 1913 begleitet. Heute gilt diese Ballettmusik als ein Klassiker der Moderne. Ihren Anteil an dem Skandal hatte die revolutionäre Choreografie Vaslav Nijinskys, dessen Arbeit mit dem Ensemble der Pariser Ballets Russes anarchische Bewegungen an die Stelle von tänzerischer Leichtigkeit und auf reduziertes Dekor statt Opulenz setzte. Das Szenario zu Stravinskys Ballett beschreibt einen mystischen Frühlingskult, mit dem sich eine Gesellschaft ihrer Zusammengehörigkeit versichert: Nach der Anbetung der Erde als schöpferische, aber auch zerstörerische Kraft folgt ein Opferritual, in dem eine junge Frau der neu erblühenden Erde geopfert wird.
In ihrer neuen Choreografie zu Stravinskys Musik spürt Annett Göhre der Täter-Opfer-Dialektik des Balletts ebenso nach wie der Frage, ob Rituale heute noch ihren gemeinschaftsbildenden Sinn erfüllen, oder ob das Fehlen verbindlicher Bräuche zu einem gesellschaftlichen Problem geworden ist. Das Publikum wird in die Fragestellungen direkt mit einbezogen.
 
Choreografie Annett Göhre 
Musikalische Leitung GMD Leo Siberski 
Bühne/Kostüme Annett Hunger 
Dramaturgie  André Meyer 
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau