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2. Sinfoniekonzert ¬ Lieder, oder was?!
Clara Schumann, Gustav Mahler/Arnold Schönberg

Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski  
Solist*innen
Małgorzata Pawłowska, Sopran
Stephanie Atanasov, Mezzosopran
Wonjong Lee, Tenor

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Zum Stück

Clara Schumann Sechs Lieder op. 13, orchestriert von Masayuki Carvalho (1843/2020) Gustav Mahler/Arnold Schönberg/Rainer Riehn Das Lied von der Erde – eine Symphonie für Soli und Kammerorchester (1909/21/83)

Während ihrer Karriere als Klaviervirtuosin nahm Clara Schumann auch Kompositions- und Gesangsunterricht. Trotz Selbstzweifel ermunterte Ehemann Robert sie zur Komposition von rund 40 Liedern. Die anrührenden Sechs Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine, Emanuel Geibel und Friedrich Rückert, die Masayuki Carvalho im Auftrag der Clara-Schumann-Philharmoniker orchestriert hat, widmete sie 1843 Königin Caroline von Dänemark. Im Krisenjahr 1907 fand Gustav Mahler Trost in Hans Bethges Neudichtungen antiker chinesischer Poesie Die chinesische Flöte. Die traurigen Jugendstil-Texte inspirierten ihn zu ersten Skizzen, die er bis 1908 zu den Orchesterliedern Das Lied von der Erde als Allegorie des flüchtigen Lebens und der Unendlichkeit ausformte. 1921 arrangierte Arnold Schönberg mehrere Liederzyklen Mahlers für Kammerorchester, konnte aber Das Lied von der Erde nicht mehr fertigstellen. Erst 1983 vervollständigte sein Schüler Rainer Riehn Schönbergs Intention, Mahlers Klangsinnlichkeit trotz der Reduktion zu erhalten.
Clara Schumann Sechs Lieder op. 13, orchestriert von Masayuki Carvalho (1843/2020) Gustav Mahler/Arnold Schönberg/Rainer Riehn Das Lied von der Erde – eine Symphonie für Soli und Kammerorchester (1909/21/83)

Während ihrer Karriere als Klaviervirtuosin nahm Clara Schumann auch Kompositions- und Gesangsunterricht. Trotz Selbstzweifel ermunterte Ehemann Robert sie zur Komposition von rund 40 Liedern. Die anrührenden Sechs Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine, Emanuel Geibel und Friedrich Rückert, die Masayuki Carvalho im Auftrag der Clara-Schumann-Philharmoniker orchestriert hat, widmete sie 1843 Königin Caroline von Dänemark. Im Krisenjahr 1907 fand Gustav Mahler Trost in Hans Bethges Neudichtungen antiker chinesischer Poesie Die chinesische Flöte. Die traurigen Jugendstil-Texte inspirierten ihn zu ersten Skizzen, die er bis 1908 zu den Orchesterliedern Das Lied von der Erde als Allegorie des flüchtigen Lebens und der Unendlichkeit ausformte. 1921 arrangierte Arnold Schönberg mehrere Liederzyklen Mahlers für Kammerorchester, konnte aber Das Lied von der Erde nicht mehr fertigstellen. Erst 1983 vervollständigte sein Schüler Rainer Riehn Schönbergs Intention, Mahlers Klangsinnlichkeit trotz der Reduktion zu erhalten.
Dirigent GMD Leo Siberski  
Solist*innen
Małgorzata Pawłowska, Sopran
Stephanie Atanasov, Mezzosopran
Wonjong Lee, Tenor

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau