Michael Simmen ¬ Annemieke Lepetit ¬ Nataliia Ulaseviych ¬ Dong-Bum Kim <br />  © Peter Awtukowitsch
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L'Orfeo
Oper in fünf Akten von Claudio Monteverdi ¬ Libretto von Alessandro Striggio ¬ Arrangement und Neukomposition von Katharina S. Müller ¬ in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln ¬ ab 12 Jahre

Besetzung

Musikalische Leitung Mark Johnston 
Regie Jürgen Pöckel
Bühne/Kostüme Oliver Opara 
Dramaturgie Vera Gertz /  Ulrike Berger 

La musica Marija Mitić   
Orfeo André Gass 
Euridice Nataliia Ulasevych 
Messaggera Christina Maria Heuel 
Speranza Manja Ilgen 
Ninfa Annemieke Lepetit 
Caronte
Frank Blees 
Proserpina Christina Maria Heuel 
Plutone Frederik Tucker a. G.
Eco Nataliia Ulasevych 
Apollo Constantin Philippoff a. G. 
Due Baccanti Manja Ilgen ¬ Annemieke Lepetit 
Pastori Dong-Bum Kim ¬ Frank Blees ¬ Michael Simmen 
Spiriti Dong-Bum Kim ¬ Holger Rieck ¬ Michael Simmen 

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Spieldauer
2 h 30 min mit Pause

6 Vorstellungen Plauen ¬ Kleine Bühne

Samstag
17.11.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere - Online-Karten
Freitag
23.11.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Freitag
30.11.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
08.12.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Dienstag
08.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Sonntag
20.01.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Nymphen, Satyre und Schäfer feiern die Hochzeit des Sängers Orpheus mit der Nymphe Eurydike. Doch noch während der Feierlichkeiten stirbt die Braut an einem Schlangenbiss. Orpheus macht sich auf den Weg in die Unterwelt, um sie ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Mit seinem Gesang erweicht er schließlich die Totengötter, die ihm die Rückkehr mit Eurydike erlauben, solange er sich nicht nach ihr umsieht. Als er der Versuchung nicht widerstehen kann, entschwindet sie unter den Schatten des Todes.
Zu Karneval 1607 in Mantua uraufgeführt, bemüht Monteverdis L'Orfeo den Mythos um den Sänger Orpheus nicht zuletzt als Rechtfertigung für den damals noch ungewohnten Bühnengesang. Obwohl es sich um eine der ersten Opern überhaupt handelt, ist das vielschichtige und monumentale Werk bereits ein erster Höhepunkt der Gattungsgeschichte. Für das Arrangement der fragmentarischen Partitur zeichnet die junge Komponistin Katharina Susanne Müller verantwortlich, die in der letzten Spielzeit bereits die Musik zum Ballett Happy Birthday beisteuerte. Darüber hinaus hat sie das Finale der Oper neu komponiert, indem sie das unvertonte Originallibretto Alessandro Striggios mit dem Monteverdi'schen Schluss verbindet.
 

Presse

Die Komponistin nutzte die Gelegenheit für ein neues Finale, in dem eine gemäßigt atonale Moderne auf frühbarocke Rhetorik trifft. […] Dirigent Leo Siberski koordinierte die räumlichen wie die stilistischen Ebenen souverän, so dass geräuschhafte Klänge der Streicher mit barocker Schönheit kontrastierten. […] Die Titelrolle war mit John Pumphrey herausragend besetzt.
Opernwelt 3/18

[Katharina S. Müllers] Arrangements und die Neukomposition des Finales für Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ polarisieren das versöhnlich-apollinische Ende mit Triumph der Sinne aus Alessandro Striggios erstem Libretto-Entwurf. Eine Erweiterung mit Fragezeichen, Opulenz und Blutrausch. Wahrheitsgemäß verspricht der Produktionsslogan: „1 × Hölle und zurück!“
NMZ, 08.02.2018

Fazit: Historische Aufführungspraxis ist es auch, eine alte Oper mit Ideen, Wissen und Können der Gegenwart auf die Bühne zu bringen.
Freie Presse Kultur, 02.02.2018
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Nymphen, Satyre und Schäfer feiern die Hochzeit des Sängers Orpheus mit der Nymphe Eurydike. Doch noch während der Feierlichkeiten stirbt die Braut an einem Schlangenbiss. Orpheus macht sich auf den Weg in die Unterwelt, um sie ins Reich der Lebenden zurückzuholen. Mit seinem Gesang erweicht er schließlich die Totengötter, die ihm die Rückkehr mit Eurydike erlauben, solange er sich nicht nach ihr umsieht. Als er der Versuchung nicht widerstehen kann, entschwindet sie unter den Schatten des Todes.
Zu Karneval 1607 in Mantua uraufgeführt, bemüht Monteverdis L'Orfeo den Mythos um den Sänger Orpheus nicht zuletzt als Rechtfertigung für den damals noch ungewohnten Bühnengesang. Obwohl es sich um eine der ersten Opern überhaupt handelt, ist das vielschichtige und monumentale Werk bereits ein erster Höhepunkt der Gattungsgeschichte. Für das Arrangement der fragmentarischen Partitur zeichnet die junge Komponistin Katharina Susanne Müller verantwortlich, die in der letzten Spielzeit bereits die Musik zum Ballett Happy Birthday beisteuerte. Darüber hinaus hat sie das Finale der Oper neu komponiert, indem sie das unvertonte Originallibretto Alessandro Striggios mit dem Monteverdi'schen Schluss verbindet.
 
Musikalische Leitung Mark Johnston 
Regie Jürgen Pöckel
Bühne/Kostüme Oliver Opara 
Dramaturgie Vera Gertz /  Ulrike Berger 

La musica Marija Mitić   
Orfeo André Gass 
Euridice Nataliia Ulasevych 
Messaggera Christina Maria Heuel 
Speranza Manja Ilgen 
Ninfa Annemieke Lepetit 
Caronte
Frank Blees 
Proserpina Christina Maria Heuel 
Plutone Frederik Tucker a. G.
Eco Nataliia Ulasevych 
Apollo Constantin Philippoff a. G. 
Due Baccanti Manja Ilgen ¬ Annemieke Lepetit 
Pastori Dong-Bum Kim ¬ Frank Blees ¬ Michael Simmen 
Spiriti Dong-Bum Kim ¬ Holger Rieck ¬ Michael Simmen 

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

Spieldauer
2 h 30 min mit Pause
Die Komponistin nutzte die Gelegenheit für ein neues Finale, in dem eine gemäßigt atonale Moderne auf frühbarocke Rhetorik trifft. […] Dirigent Leo Siberski koordinierte die räumlichen wie die stilistischen Ebenen souverän, so dass geräuschhafte Klänge der Streicher mit barocker Schönheit kontrastierten. […] Die Titelrolle war mit John Pumphrey herausragend besetzt.
Opernwelt 3/18

[Katharina S. Müllers] Arrangements und die Neukomposition des Finales für Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ polarisieren das versöhnlich-apollinische Ende mit Triumph der Sinne aus Alessandro Striggios erstem Libretto-Entwurf. Eine Erweiterung mit Fragezeichen, Opulenz und Blutrausch. Wahrheitsgemäß verspricht der Produktionsslogan: „1 × Hölle und zurück!“
NMZ, 08.02.2018

Fazit: Historische Aufführungspraxis ist es auch, eine alte Oper mit Ideen, Wissen und Können der Gegenwart auf die Bühne zu bringen.
Freie Presse Kultur, 02.02.2018