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Der Musikfeind
Der Sänger mit drei Tönen ¬ Die elektromagnetische Gesangsstunde ¬ Drei Operetteneinakter ¬ Musik von Richard Genée und Jacques Offenbach ¬ Bearbeitung von Volker M. Plangg und Michael Konstantin ¬ Texte von Richard Genée und Ernest Bourget ¬ ab 12 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung Michael Konstantin 
Regie Roland May 
Bühne/Kostüme Oliver Kostecka 
Video  Maxi Ratzkowski 
Dramaturgie André Meyer 

Der Sänger mit drei Tönen
(Text und Musik von Richard Genée)
Tenor Marcus Sandmann 
Tenöre im Traum André Gass ¬ Wonjong Lee 

Die elektromagnetische Gesangsstunde
(Musik von Jacques Offenbach ¬ Text von Ernest Bourget ¬ Deutsch von Kirstin Howein und André Meyer)
Toccato Sebastian Seitz 
Jean André Gass
Assistentin des Toccato Nataliia Ulasevych 

Der Musikfeind
(Text und Musik von Richard Genée)
Hammer Frank Blees 
Ida, seine Nichte Nataliia Ulasevych 
Alfred Moll, Komponist Wonjong Lee

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Spieldauer 1 Stunde und 50 Minuten ¬ keine Pause

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Dienstag
05.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

5 Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus

Freitag
21.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
22.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Dienstag
08.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Donnerstag
24.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
16.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Ein Tenor, der sich durch den Spott der Kollegen dazu genötigt sieht, sich zu rechtfertigen, warum er trotz begrenztem Stimmmaterial ein Virtuose ist; ein Musikfeind, der seine Abneigung gegen die Musik singend artikuliert; ein Gesangslehrer, der sich als Scharlatan erweist und einen armen Tropf durch Handauflegen zum Startenor macht – Richard Genées und Jacques Offenbachs Operetteneinakter  halten für die Zuschauer*innen einige amüsante Überraschungen bereit.
Beide gehören zu den Persönlichkeiten, die die Entwicklung der Operette in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am stärksten beeinflusst haben. Ihre kleinen, oft satirischen Einakter sind durch melodiöse Einfälle und ihren musikalischen Witz bis heute echte Kleinodien.
Es erwarten Sie drei Stücke, drei Tenöre, und bestimmt wesentlich mehr als drei Töne. Ein Abend voller Raritäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte …


Pressestimmen

Das musikalische Kabarett als Genese der Operette:  Das funktionierte nicht nur in Paris – Offenbachs Einakter Die elektromagnetische Gesangsstunde wurde in Bad Ems uraufgeführt und Richard Genées Werke in Wien und Schwerin. Genée, einer der zentralen Köpfe der Wiener Operette, hat nicht nur Libretti für Carl Millöcker, Johann Strauß und Franz von Suppè geschrieben, sondern auch selbst komponiert. Seine Einakter sind die Entdeckung des Abends: mitreißende Theaterparodien voller Witz.  Verblüffend, wie sie bereits vor 150 Jahre gesellschaftliche Entwicklungen vorausahnen, die jetzt die Pandemie verstärkt hat.  Der Sparzwang: der Tenor, der sein Stimmfach auf drei Töne reduziert, die Digitalisierung des Gesangs mit elektronischen Hilfsmitteln bei der Elektromagnetischen Gesangsstunde und schließlich das Abstandhalten, die soziale Isolierung beim Musikfeind, der allen Zusammenkünften im Namen der Musik aus dem Weg zu gehen sucht.
Bei der Inszenierung von Intendant Roland May (…) überzeugt jedoch gerade das große Format: Stummfilme als Filmeinspielung, das Orchester auf die große Bühne integriert – und vor allem keine Kleinkünstler, sondern ausgefuchste Sängerprofis voll komödiantischer Spiellaune: Marcus Sandmann zum Beispiel, wenn er Taminos Arie nur mit drei Tönen zu singen versucht. Oder Wonjong Lee, der nie den vorgegebenen Ton trifft, um so den Musikfeind (Frank Blees) zu überzeugen, dass er völlig unmusikalisch wäre. Nur auf Unmusikalität getestet, darf er als Mieter beim Musikfeind einziehen.
(MDR Klassik, 13.11.2021)

 
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Ein Tenor, der sich durch den Spott der Kollegen dazu genötigt sieht, sich zu rechtfertigen, warum er trotz begrenztem Stimmmaterial ein Virtuose ist; ein Musikfeind, der seine Abneigung gegen die Musik singend artikuliert; ein Gesangslehrer, der sich als Scharlatan erweist und einen armen Tropf durch Handauflegen zum Startenor macht – Richard Genées und Jacques Offenbachs Operetteneinakter  halten für die Zuschauer*innen einige amüsante Überraschungen bereit.
Beide gehören zu den Persönlichkeiten, die die Entwicklung der Operette in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts am stärksten beeinflusst haben. Ihre kleinen, oft satirischen Einakter sind durch melodiöse Einfälle und ihren musikalischen Witz bis heute echte Kleinodien.
Es erwarten Sie drei Stücke, drei Tenöre, und bestimmt wesentlich mehr als drei Töne. Ein Abend voller Raritäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte …


Pressestimmen

Das musikalische Kabarett als Genese der Operette:  Das funktionierte nicht nur in Paris – Offenbachs Einakter Die elektromagnetische Gesangsstunde wurde in Bad Ems uraufgeführt und Richard Genées Werke in Wien und Schwerin. Genée, einer der zentralen Köpfe der Wiener Operette, hat nicht nur Libretti für Carl Millöcker, Johann Strauß und Franz von Suppè geschrieben, sondern auch selbst komponiert. Seine Einakter sind die Entdeckung des Abends: mitreißende Theaterparodien voller Witz.  Verblüffend, wie sie bereits vor 150 Jahre gesellschaftliche Entwicklungen vorausahnen, die jetzt die Pandemie verstärkt hat.  Der Sparzwang: der Tenor, der sein Stimmfach auf drei Töne reduziert, die Digitalisierung des Gesangs mit elektronischen Hilfsmitteln bei der Elektromagnetischen Gesangsstunde und schließlich das Abstandhalten, die soziale Isolierung beim Musikfeind, der allen Zusammenkünften im Namen der Musik aus dem Weg zu gehen sucht.
Bei der Inszenierung von Intendant Roland May (…) überzeugt jedoch gerade das große Format: Stummfilme als Filmeinspielung, das Orchester auf die große Bühne integriert – und vor allem keine Kleinkünstler, sondern ausgefuchste Sängerprofis voll komödiantischer Spiellaune: Marcus Sandmann zum Beispiel, wenn er Taminos Arie nur mit drei Tönen zu singen versucht. Oder Wonjong Lee, der nie den vorgegebenen Ton trifft, um so den Musikfeind (Frank Blees) zu überzeugen, dass er völlig unmusikalisch wäre. Nur auf Unmusikalität getestet, darf er als Mieter beim Musikfeind einziehen.
(MDR Klassik, 13.11.2021)

 
Musikalische Leitung Michael Konstantin 
Regie Roland May 
Bühne/Kostüme Oliver Kostecka 
Video  Maxi Ratzkowski 
Dramaturgie André Meyer 

Der Sänger mit drei Tönen
(Text und Musik von Richard Genée)
Tenor Marcus Sandmann 
Tenöre im Traum André Gass ¬ Wonjong Lee 

Die elektromagnetische Gesangsstunde
(Musik von Jacques Offenbach ¬ Text von Ernest Bourget ¬ Deutsch von Kirstin Howein und André Meyer)
Toccato Sebastian Seitz 
Jean André Gass
Assistentin des Toccato Nataliia Ulasevych 

Der Musikfeind
(Text und Musik von Richard Genée)
Hammer Frank Blees 
Ida, seine Nichte Nataliia Ulasevych 
Alfred Moll, Komponist Wonjong Lee

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Spieldauer 1 Stunde und 50 Minuten ¬ keine Pause