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Ariadne auf Naxos
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung GMD Leo Siberski
Regie Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme Andrea Eisensee 

Dramaturgie André Meyer 

Ein Musiklehrer Frank Blees
Der Komponist Stephanie Atanasov 
Der Tenor / Bacchus Wonjong Lee 
Ein Offizier Alkaios Papanagis    
Ein Tanzmeister Marcus Sandmann 
Ein Perückenmacher Young Chan Cho  
Ein Lakai N. N.
Zerbinetta  Nataliia Ulasevych 
Primadonna / Ariadne Małgorzata Pawłowska 
Harlekin Sebastian Seitz 
Scaramuccio Marc-Eric Schmidt a. G.  
Truffaldin Maurice Giancarlo Avitabile a. G. 
Brighella André Gass 
Najade Christina Maria Heuel 
Dryade Sandra Janke a. G. 
Echo Sol Her a. G.
Haushofmeister Jürgen Pöckel 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau


Spieldauer 2 Stunden 20 Minuten mit einer Pause


 

Zum Stück

 Ein neureicher Wiener plant ein großes Kulturereignis in seinem Haus und hat dafür sowohl eine Komödie als auch eine tragische Oper in Auftrag gegeben. Willkürlich beschließt er, dass die Aufführung beider Werke zeitgleich zu erfolgen habe. Während der junge Komponist an der Entscheidung verzweifelt, nimmt die Komödiantin Zerbinetta die Herausforderung an und fasst die folgende Aufführung der Oper so zusammen: „Das Stück geht so: Eine Prinzessin wurde von ihrem Bräutigam sitzen gelassen, und ihr nächster Verehrer ist vorerst noch nicht angekommen […] Wir sind eine muntere Gesellschaft, die sich zufällig auf der Insel befindet […] sobald sich eine Gelegenheit bietet, treten wir auf und mischen uns in die Handlung.“
Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss verwebenin ihrer Ariadne auf Naxos die tragische Sphäre der Opera seria mit Elementen der italienischen Stehgreifkomödie. Dabei behandelt Strauss nicht nur die Stimmen seiner Sänger*innen, sondern auch sein Kammerorchester virtuos, entfaltet mit ihm den mit seinem Namen verbundenen Klangzauber und schafft ein augenzwinkerndes Kleinod über die Wirkung des Theaters und der Musik sowie des Widerstreits zwischen Pragmatismus und Idealismus als Quellen der Kunstproduktion.

Jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn bieten wir im Zuschauerraum eine Einführung in das Werk an.



Pressestimmen

In Zwickau ist die Richard Strauss-Oper die letzte Inszenierung des Musikdirektors Jürgen Pöckel und zugleich die erste Neuproduktion im sanierten Gewandhaus. (…) Das Ensemble in Zwickau ist wirklich ein sehr, sehr gutes Ensemble und das hat Jürgen Pöckel noch einmal vorgestellt als Abschiedsvorstellung (…). Spannende szenische Einfälle finden sich bei dieser Produktion. (…) Orchester und Sänger agieren ganz hervorragend auf dem Niveau großer Häuser, z. B. Natallia Ulasevych (..:), eine sehr junge Zerbinetta, lacht und gigert ihre Koloraturarie, und sehr schön agiert auch Małgorzata Pawłowska (…). Das Ensemble hat sehr viel geleistet. (…) Ich glaube auch, das das bei Ariadne auf Naxos coronabedingt eine sehr schöne Entscheidung ist, dass man das Orchester in diesem Fall auf der Bühne sieht, es spielt mit. Es verdeckt nie die Sänger. (…) Überhaupt ist diese Aufführung trotz aller Harlekinaden und aller Aufheiterungen durch Zerbinetta, von einer berührenden Schwermut der Musik getragen (…).
(MDR Klassik, 09.11.2021)


Operndirektor Jürgen Pöckel, der mit der Ariadne seine letzte große Inszenierung am Theater Plauen-Zwickau präsentiert, arbeitet mit einem Kunstgriff. Er lässt die von Andrea Eisensee ausgestattete Oper in einer auf bedruckten  Gazevorhängen angedeuteten Bibliothek spielen und die Figuren der Handlung überdimensionalen herumliegenden Büchern entsteigen – und kann sie so in klassisch-farbenfroher Kostümierung antreten lassen, ohne, dass das unorginell oder gar verstaubt wirkt. (…) Die auf abgestuften Podesten postierten Clara-Schumann-Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski zeigen sich diesem leichten Orchestermenü in seinem Glanz und seine harmonischen Finessen vollauf gewachsen. Damit bewegen sie sich zugleich auf Augenhöhe mit dem Solistenensemble. Von zahlreichen Nebenrollen wie dem Musiklehrer (Frank Blees) und dem Komponisten (Stefanie Atanasov) bis hin zu den Hauptpartien der eigentlichen Oper in der Oper, Ariadne (Małgorzata Pawłowska), Komödiantin Zerbinetta (Nataliia Ulasevych) und Bacchus (Wonjong Lee), füllen sie ihre Rollen stimmlich auf das Beeindruckendste aus.
(Freie Presse, 16.11.2021)
 
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 Ein neureicher Wiener plant ein großes Kulturereignis in seinem Haus und hat dafür sowohl eine Komödie als auch eine tragische Oper in Auftrag gegeben. Willkürlich beschließt er, dass die Aufführung beider Werke zeitgleich zu erfolgen habe. Während der junge Komponist an der Entscheidung verzweifelt, nimmt die Komödiantin Zerbinetta die Herausforderung an und fasst die folgende Aufführung der Oper so zusammen: „Das Stück geht so: Eine Prinzessin wurde von ihrem Bräutigam sitzen gelassen, und ihr nächster Verehrer ist vorerst noch nicht angekommen […] Wir sind eine muntere Gesellschaft, die sich zufällig auf der Insel befindet […] sobald sich eine Gelegenheit bietet, treten wir auf und mischen uns in die Handlung.“
Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss verwebenin ihrer Ariadne auf Naxos die tragische Sphäre der Opera seria mit Elementen der italienischen Stehgreifkomödie. Dabei behandelt Strauss nicht nur die Stimmen seiner Sänger*innen, sondern auch sein Kammerorchester virtuos, entfaltet mit ihm den mit seinem Namen verbundenen Klangzauber und schafft ein augenzwinkerndes Kleinod über die Wirkung des Theaters und der Musik sowie des Widerstreits zwischen Pragmatismus und Idealismus als Quellen der Kunstproduktion.

Jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn bieten wir im Zuschauerraum eine Einführung in das Werk an.



Pressestimmen

In Zwickau ist die Richard Strauss-Oper die letzte Inszenierung des Musikdirektors Jürgen Pöckel und zugleich die erste Neuproduktion im sanierten Gewandhaus. (…) Das Ensemble in Zwickau ist wirklich ein sehr, sehr gutes Ensemble und das hat Jürgen Pöckel noch einmal vorgestellt als Abschiedsvorstellung (…). Spannende szenische Einfälle finden sich bei dieser Produktion. (…) Orchester und Sänger agieren ganz hervorragend auf dem Niveau großer Häuser, z. B. Natallia Ulasevych (..:), eine sehr junge Zerbinetta, lacht und gigert ihre Koloraturarie, und sehr schön agiert auch Małgorzata Pawłowska (…). Das Ensemble hat sehr viel geleistet. (…) Ich glaube auch, das das bei Ariadne auf Naxos coronabedingt eine sehr schöne Entscheidung ist, dass man das Orchester in diesem Fall auf der Bühne sieht, es spielt mit. Es verdeckt nie die Sänger. (…) Überhaupt ist diese Aufführung trotz aller Harlekinaden und aller Aufheiterungen durch Zerbinetta, von einer berührenden Schwermut der Musik getragen (…).
(MDR Klassik, 09.11.2021)


Operndirektor Jürgen Pöckel, der mit der Ariadne seine letzte große Inszenierung am Theater Plauen-Zwickau präsentiert, arbeitet mit einem Kunstgriff. Er lässt die von Andrea Eisensee ausgestattete Oper in einer auf bedruckten  Gazevorhängen angedeuteten Bibliothek spielen und die Figuren der Handlung überdimensionalen herumliegenden Büchern entsteigen – und kann sie so in klassisch-farbenfroher Kostümierung antreten lassen, ohne, dass das unorginell oder gar verstaubt wirkt. (…) Die auf abgestuften Podesten postierten Clara-Schumann-Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski zeigen sich diesem leichten Orchestermenü in seinem Glanz und seine harmonischen Finessen vollauf gewachsen. Damit bewegen sie sich zugleich auf Augenhöhe mit dem Solistenensemble. Von zahlreichen Nebenrollen wie dem Musiklehrer (Frank Blees) und dem Komponisten (Stefanie Atanasov) bis hin zu den Hauptpartien der eigentlichen Oper in der Oper, Ariadne (Małgorzata Pawłowska), Komödiantin Zerbinetta (Nataliia Ulasevych) und Bacchus (Wonjong Lee), füllen sie ihre Rollen stimmlich auf das Beeindruckendste aus.
(Freie Presse, 16.11.2021)
 
Musikalische Leitung GMD Leo Siberski
Regie Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme Andrea Eisensee 

Dramaturgie André Meyer 

Ein Musiklehrer Frank Blees
Der Komponist Stephanie Atanasov 
Der Tenor / Bacchus Wonjong Lee 
Ein Offizier Alkaios Papanagis    
Ein Tanzmeister Marcus Sandmann 
Ein Perückenmacher Young Chan Cho  
Ein Lakai N. N.
Zerbinetta  Nataliia Ulasevych 
Primadonna / Ariadne Małgorzata Pawłowska 
Harlekin Sebastian Seitz 
Scaramuccio Marc-Eric Schmidt a. G.  
Truffaldin Maurice Giancarlo Avitabile a. G. 
Brighella André Gass 
Najade Christina Maria Heuel 
Dryade Sandra Janke a. G. 
Echo Sol Her a. G.
Haushofmeister Jürgen Pöckel 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau


Spieldauer 2 Stunden 20 Minuten mit einer Pause