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4. Sinfoniekonzert ¬ Faktor Form
John Adams, Anton Bruckner

Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist Frank Dupree, Klavier

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
07.02.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

1 Vorstellung Zwickau ¬ Konzert-und Ballhaus "Neue Welt"

Donnerstag
06.02.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

John Adams "Century Rolls" Konzert für Klavier und Orchester (1997) Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1881)

Als Vertreter der Minimal Music war John Adams begeistert von den automatischen Pianolas der 1920er-Jahre. Die lochgestanzten Klavierrollen konservierten das Klavierrepertoire des vergangenen Jahrhunderts und sind titelgebend für eines der schwersten Klavierkonzerte überhaupt: Century Rolls. Das mechanisch pochende Klavier wird mit extravaganten Instrumentenkombinationen und Zitaten von Gershwin, Rachmaninoff und Satie verbunden. Anton Bruckner bezeichnete seine 1881 vollendete Sinfonie Nr. 6 als seine „keckste“, erlebte selbst davon aber nur noch die Orchesterprobe des Adagio und des Scherzo. 1899 dirigierte Gustav Mahler die Uraufführung einer stark gekürzten und revidierten Version der Sinfonie. Die komplette Urfassung erklang wegen der fehlerhaften Drucklegung erst 1935. Die Tonart A-Dur verleiht dem Werk eine helle und heitere Stimmung, die durch den feierlichen Trauermarsch im 2. Satz und das Zitat aus Isoldes Liebestod seines Vorbildes Richard Wagner kontrastiert wird.
John Adams "Century Rolls" Konzert für Klavier und Orchester (1997) Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106 (1881)

Als Vertreter der Minimal Music war John Adams begeistert von den automatischen Pianolas der 1920er-Jahre. Die lochgestanzten Klavierrollen konservierten das Klavierrepertoire des vergangenen Jahrhunderts und sind titelgebend für eines der schwersten Klavierkonzerte überhaupt: Century Rolls. Das mechanisch pochende Klavier wird mit extravaganten Instrumentenkombinationen und Zitaten von Gershwin, Rachmaninoff und Satie verbunden. Anton Bruckner bezeichnete seine 1881 vollendete Sinfonie Nr. 6 als seine „keckste“, erlebte selbst davon aber nur noch die Orchesterprobe des Adagio und des Scherzo. 1899 dirigierte Gustav Mahler die Uraufführung einer stark gekürzten und revidierten Version der Sinfonie. Die komplette Urfassung erklang wegen der fehlerhaften Drucklegung erst 1935. Die Tonart A-Dur verleiht dem Werk eine helle und heitere Stimmung, die durch den feierlichen Trauermarsch im 2. Satz und das Zitat aus Isoldes Liebestod seines Vorbildes Richard Wagner kontrastiert wird.
Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist Frank Dupree, Klavier

Philharmonisches Orchester Plauen-Zwickau