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3. Sinfoniekonzert ¬ Ungarisch verwurzelt
György Ligeti, Zoltán Kodály, Johannes Brahms

Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist Frank Dupree, Klavier

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
15.11.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

1 Vorstellung Zwickau ¬ Konzert-und Ballhaus "Neue Welt"

Donnerstag
14.11.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

György Ligeti Lontano für großes Orchester (1967) Zoltán Kodály Variationen über das ungarische Volkslied „Der Pfau“ (1937) Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1882)
Im Auftrag des SWF Baden-Baden komponierte György Ligeti 1967 sein populäres Orchesterstück Lontano. Die Übersetzung „Weite“ beschreibt der Komponist selbst als „Herauskristallisieren von Intervallen und fiktiven Harmonien, die weder tonal noch atonal sind, aus komplexen Stimmverwebungen, die diskret einen sich stetig verändernden schwirrenden Klang erzeugen“. Anders als seine Zeitgenossen wollte der ungarische Komponist Zoltán Kodály weder Wagner noch Brahms nachahmen. Er erforschte die Volksmusik seines Landes und verarbeitete 1938/39 das Volkslied Der Pfau in impressionistisch gefärbten Orchestervariationen. Johannes Brahms komponierte sein Klavierkonzert Nr. 2 mit mehreren Unterbrechungen. Durch die Erweiterung um einen vierten Satz im ungarischen Kolorit und durch das Cello als solistischen Gegenpart verlässt Brahms die traditionelle Konzertform und schafft einen neuen Typus „Sinfonie mit Klavier“. Auch die Rolle des Solisten erfindet er neu, da dieser als ständiger Impulsgeber das musikalische Geschehen vorantreibt.
György Ligeti Lontano für großes Orchester (1967) Zoltán Kodály Variationen über das ungarische Volkslied „Der Pfau“ (1937) Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1882)
Im Auftrag des SWF Baden-Baden komponierte György Ligeti 1967 sein populäres Orchesterstück Lontano. Die Übersetzung „Weite“ beschreibt der Komponist selbst als „Herauskristallisieren von Intervallen und fiktiven Harmonien, die weder tonal noch atonal sind, aus komplexen Stimmverwebungen, die diskret einen sich stetig verändernden schwirrenden Klang erzeugen“. Anders als seine Zeitgenossen wollte der ungarische Komponist Zoltán Kodály weder Wagner noch Brahms nachahmen. Er erforschte die Volksmusik seines Landes und verarbeitete 1938/39 das Volkslied Der Pfau in impressionistisch gefärbten Orchestervariationen. Johannes Brahms komponierte sein Klavierkonzert Nr. 2 mit mehreren Unterbrechungen. Durch die Erweiterung um einen vierten Satz im ungarischen Kolorit und durch das Cello als solistischen Gegenpart verlässt Brahms die traditionelle Konzertform und schafft einen neuen Typus „Sinfonie mit Klavier“. Auch die Rolle des Solisten erfindet er neu, da dieser als ständiger Impulsgeber das musikalische Geschehen vorantreibt.
Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist Frank Dupree, Klavier

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau