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5. Sinfoniekonzert ¬ Composer's Night: Antonín Dvořák
Dvořák

Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski

Solistin
Stephanie Atanasov, Mezzosopran

Josef Vlček, Violine

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau
 

2 Vorstellungen Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
11.03.
¬ 19:00 Uhr
Online-Karten
Samstag
12.03.
¬ 19:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

2 Vorstellungen Zwickau ¬ Konzert- und Ballhaus Neue Welt

Mittwoch
09.03.
¬ 19:00 Uhr
Online-Karten
Donnerstag
10.03.
¬ 19:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Antonín Dvořák Die Mittagshexe – Sinfonische Dichtung op. 108 (1896) ¬ Streicherserenade op. 22 (1875) ¬  Slawische Tänze op. 46 / op. 72 (1878/1886) ¬  Romanze für Violine und Orchester f-moll op. 11 (B. 39, 1877) ¬ Biblische Gesänge op. 99 (1894) ¬ Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (B 163, 1889) u. a.

In dieser Spielzeit steht Antonín Dvořák im Mittelpunkt dieser Reihe. Der Metzgersohn wuchs umgeben von Musik in der böhmischen Provinz auf und musste zunächst als Bratscher in Bars sein Geld verdienen. Der Autodidakt komponierte seine ersten Werke aus eigenem Antrieb, bis seine Förderer Eduard Hanslick und Johannes Brahms ihm ab 1875 zu einem großzügigen österreichischen Staatsstipendium und zum internationalen Durchbruch verhalfen. Neben seiner beliebten Streicherserenade op. 22 und der anmutigen Romanze für Violine und Orchester f-moll, die er aus dem Andante-Satz eines verworfenen Streichquartetts Nr. 5 f-moll formte, entstanden Orchesterwerke, Opern, Oratorien und Kammermusikwerke. Die finanzielle Sicherheit ließ auch Dvořáks Familie mit neun Kindern anwachsen. Schicksalschläge, wie den Tod dreier Kinder, fanden Niederschlag in seiner Musik. So verarbeitete er 1894 in New York die Trauer über seinen Vater sowie den Tod von Tschaikovsky, Gounod und von Bülow in seinen Biblischen Gesängen. Mit den beiden Zyklen Slawische Tänze aus böhmischen mährischen Volksweisen trug Dvořák auf seinen Tourneen seine Botschaft einer nationalen Selbstständigkeit und Identität um die Welt. Sie stehen auch für sein Heimweh während der langen Reisen sowie seiner dreijährigen Berufung als Direktor des National Conservatory of Music New York. Seine Sinfonie Nr. 8 schrieb Dvořák anlässlich seiner Promotion an der Böhmischen Kaiser-Franz-Joseph-Akademie. Dem Wunsch nach einem „Werk mit in neuer Weise ausgearbeiteten, individuellen Gedanken“  entsprang ein heiteres, lyrisches Stimmungsbild seines Sommersitzes bei Vysoká u Příbramě. In Briefen und Erinnerungen spüren wir dem charaktervollen Komponisten nach, dessen Neugier ihm die Tür zur Welt öffnete.


Antonín Dvořák Die Mittagshexe – Sinfonische Dichtung op. 108 (1896) ¬ Streicherserenade op. 22 (1875) ¬  Slawische Tänze op. 46 / op. 72 (1878/1886) ¬  Romanze für Violine und Orchester f-moll op. 11 (B. 39, 1877) ¬ Biblische Gesänge op. 99 (1894) ¬ Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (B 163, 1889) u. a.

In dieser Spielzeit steht Antonín Dvořák im Mittelpunkt dieser Reihe. Der Metzgersohn wuchs umgeben von Musik in der böhmischen Provinz auf und musste zunächst als Bratscher in Bars sein Geld verdienen. Der Autodidakt komponierte seine ersten Werke aus eigenem Antrieb, bis seine Förderer Eduard Hanslick und Johannes Brahms ihm ab 1875 zu einem großzügigen österreichischen Staatsstipendium und zum internationalen Durchbruch verhalfen. Neben seiner beliebten Streicherserenade op. 22 und der anmutigen Romanze für Violine und Orchester f-moll, die er aus dem Andante-Satz eines verworfenen Streichquartetts Nr. 5 f-moll formte, entstanden Orchesterwerke, Opern, Oratorien und Kammermusikwerke. Die finanzielle Sicherheit ließ auch Dvořáks Familie mit neun Kindern anwachsen. Schicksalschläge, wie den Tod dreier Kinder, fanden Niederschlag in seiner Musik. So verarbeitete er 1894 in New York die Trauer über seinen Vater sowie den Tod von Tschaikovsky, Gounod und von Bülow in seinen Biblischen Gesängen. Mit den beiden Zyklen Slawische Tänze aus böhmischen mährischen Volksweisen trug Dvořák auf seinen Tourneen seine Botschaft einer nationalen Selbstständigkeit und Identität um die Welt. Sie stehen auch für sein Heimweh während der langen Reisen sowie seiner dreijährigen Berufung als Direktor des National Conservatory of Music New York. Seine Sinfonie Nr. 8 schrieb Dvořák anlässlich seiner Promotion an der Böhmischen Kaiser-Franz-Joseph-Akademie. Dem Wunsch nach einem „Werk mit in neuer Weise ausgearbeiteten, individuellen Gedanken“  entsprang ein heiteres, lyrisches Stimmungsbild seines Sommersitzes bei Vysoká u Příbramě. In Briefen und Erinnerungen spüren wir dem charaktervollen Komponisten nach, dessen Neugier ihm die Tür zur Welt öffnete.

Dirigent GMD Leo Siberski

Solistin
Stephanie Atanasov, Mezzosopran

Josef Vlček, Violine

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau