zurück
Glashäuser (UA) בתי זכוכית
Tanzstück von Oded Ronen ¬ Musik von Gustav Mahler, Bedřich Smetana, Ronen Kozokaro u. a. ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Choreografie/Inszenierung Oded Ronen 
Bühne/Kostüme/Video Silvio Motta 
Dramaturgie Hanna Kneißler ¬ Ulrike Cordula Berger  

Es tanzen
Miyu Fukagawa ¬ Momoe Kawamura ¬ Shahnee Page ¬ Justine Rouquart ¬ Nicole Stroh – Elliot Bourke ¬ Julian Greene ¬ Francesco Riccardi ¬ Jeaho Shin ¬ Vincenzo Vitanza 


Spieldauer ca. 1 h 20 min ohne Pause
 

3 Vorstellungen Plauen ¬ Kleine Bühne

Samstag
11.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Freitag
17.04.
¬ 19:30 Uhr
-zum vorletzten Mal - Online-Karten
Samstag
16.05.
¬ 19:30 Uhr
-zum letzten Mal - Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

5 Vorstellungen Zwickau ¬ Malsaal

Freitag
13.03.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere - Online-Karten
Donnerstag
19.03.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Freitag
20.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
21.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Mittwoch
25.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

„Welchen Einfluss haben unsere Wurzeln auf unsere Identität?“, fragt sich der israelische, weltweit erfolgreiche Choreograf Oded Ronen. Seine Vorfahren stammen aus Plauen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 flohen einige von ihnen vor den Pogromen und Deportationen des Holocaust. Die meisten verloren in den folgenden Jahren, wie Millionen europäischer Juden, durch den NS-Terror ihr Leben. Heute gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Plauen.
Oded Ronen kennt das Gefühl, alte Opferrollen wie eine Last mit sich herumzutragen. Seine erste Arbeit mit dem Ballettensemble am Theater Plauen-Zwickau wird für ihn auch eine Forschungsreise zu den Ursprüngen seiner kulturellen Herkunft. Doch der Choreograf möchte die Frage nach Ausgrenzung und Zugehörigkeit als eine globale betrachten, die sich nicht mit den geschichtlichen Ereignissen erschöpft. Aus der Perspektive eines jungen Israeli setzt er sich nicht zuletzt kritisch mit den politischen Entscheidungen seines eigenen Staates auseinander und sucht mit tänzerischen Mitteln nach vorurteilsfreien Zwischenräumen, um seine Position zu bestimmen. Zwischen Zukunftsglaube, Fanatismus und Empathie lässt die Choreografie das Publikum in ein intensives, multimediales Erleben eintauchen.

Pressestimmen

[...] das schlicht strukturierte, abstrakte Bühnenbild von Silvio Motta, der auch für Kostüme und Auswahl der Filme zuständig war. Zudem wird dieses Weiß als Projektionsfläche für unterschiedlichste Videosequenzen genutzt, um in Kombination mit grandioser Musik in Dimensionen tiefer, intensiver Wirkungen bei den Zuschauern vorzustoßen.
[...] Dass Jeaho Shin sich seines Anzugs entledigt und in die Tanzgruppe integriert wird, zeigt, dass wir alle Opfer sein oder zu Tätern werden können. Ausgrenzung [...] und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, das sind die Themen, denen in seiner Choreografie Oded Ronen in immer neuen Variationen, vom heiteren Reigentanz bis zum streng militärischen Marsch, ästhetisch überzeugenden Ausdruck verleiht.
[...] Von Brecht gibt es den Satz: Besser als gerührt sein ist, sich rühren. Dazu kann das Tanzstück Glashäuser viel beitragen. Für Plauen [...] kommt diese Inszenierung genau zur richtigen Zeit.
(Vogtlandanzeiger, 14.6.2019)

Aufgegriffen wird die persönliche Familiengeschichte von Oded Ronen, deren Wurzeln zu seiner Familie nach Plauen führen, die im Holocaust vernichtet wurde. Am Ende des Stückes werden Bilder dieser Menschen gezeigt. Jeder einzelne schaut einem als Mahnung in die Augen. Sehr beeindruckt hat mich die Inszenierung mit unbeteiligten Zuschauern, die immer neu postiert und auf rollenden Stühlen durchs Geschehen geschoben werden. [...] Ein derart berührendes Ballett habe ich bisher noch nie gesehen.
(Leserbrief, Freie Presse Plauen, 26.6.2019)
l7oty1LN-8s
„Welchen Einfluss haben unsere Wurzeln auf unsere Identität?“, fragt sich der israelische, weltweit erfolgreiche Choreograf Oded Ronen. Seine Vorfahren stammen aus Plauen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 flohen einige von ihnen vor den Pogromen und Deportationen des Holocaust. Die meisten verloren in den folgenden Jahren, wie Millionen europäischer Juden, durch den NS-Terror ihr Leben. Heute gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Plauen.
Oded Ronen kennt das Gefühl, alte Opferrollen wie eine Last mit sich herumzutragen. Seine erste Arbeit mit dem Ballettensemble am Theater Plauen-Zwickau wird für ihn auch eine Forschungsreise zu den Ursprüngen seiner kulturellen Herkunft. Doch der Choreograf möchte die Frage nach Ausgrenzung und Zugehörigkeit als eine globale betrachten, die sich nicht mit den geschichtlichen Ereignissen erschöpft. Aus der Perspektive eines jungen Israeli setzt er sich nicht zuletzt kritisch mit den politischen Entscheidungen seines eigenen Staates auseinander und sucht mit tänzerischen Mitteln nach vorurteilsfreien Zwischenräumen, um seine Position zu bestimmen. Zwischen Zukunftsglaube, Fanatismus und Empathie lässt die Choreografie das Publikum in ein intensives, multimediales Erleben eintauchen.

Pressestimmen

[...] das schlicht strukturierte, abstrakte Bühnenbild von Silvio Motta, der auch für Kostüme und Auswahl der Filme zuständig war. Zudem wird dieses Weiß als Projektionsfläche für unterschiedlichste Videosequenzen genutzt, um in Kombination mit grandioser Musik in Dimensionen tiefer, intensiver Wirkungen bei den Zuschauern vorzustoßen.
[...] Dass Jeaho Shin sich seines Anzugs entledigt und in die Tanzgruppe integriert wird, zeigt, dass wir alle Opfer sein oder zu Tätern werden können. Ausgrenzung [...] und Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, das sind die Themen, denen in seiner Choreografie Oded Ronen in immer neuen Variationen, vom heiteren Reigentanz bis zum streng militärischen Marsch, ästhetisch überzeugenden Ausdruck verleiht.
[...] Von Brecht gibt es den Satz: Besser als gerührt sein ist, sich rühren. Dazu kann das Tanzstück Glashäuser viel beitragen. Für Plauen [...] kommt diese Inszenierung genau zur richtigen Zeit.
(Vogtlandanzeiger, 14.6.2019)

Aufgegriffen wird die persönliche Familiengeschichte von Oded Ronen, deren Wurzeln zu seiner Familie nach Plauen führen, die im Holocaust vernichtet wurde. Am Ende des Stückes werden Bilder dieser Menschen gezeigt. Jeder einzelne schaut einem als Mahnung in die Augen. Sehr beeindruckt hat mich die Inszenierung mit unbeteiligten Zuschauern, die immer neu postiert und auf rollenden Stühlen durchs Geschehen geschoben werden. [...] Ein derart berührendes Ballett habe ich bisher noch nie gesehen.
(Leserbrief, Freie Presse Plauen, 26.6.2019)
Choreografie/Inszenierung Oded Ronen 
Bühne/Kostüme/Video Silvio Motta 
Dramaturgie Hanna Kneißler ¬ Ulrike Cordula Berger  

Es tanzen
Miyu Fukagawa ¬ Momoe Kawamura ¬ Shahnee Page ¬ Justine Rouquart ¬ Nicole Stroh – Elliot Bourke ¬ Julian Greene ¬ Francesco Riccardi ¬ Jeaho Shin ¬ Vincenzo Vitanza 


Spieldauer ca. 1 h 20 min ohne Pause