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Glashäuser (UA) בתי זכוכית
Tanzstück von Oded Ronen

Besetzung

Choreografie/Inszenierung Oded Ronen 
Bühne/Kostüme/Video Silvio Motta 
Dramaturgie Ulrike Cordula Berger, Hanna Kneißler 

Es tanzen
Judith Bohlen ¬ Miyu Fukagawa ¬ Shahnee Page ¬ Justine Rouquart ¬ Nicole Stroh ¬ Juan Bockamp ¬ Elliot Bourke ¬ Jeaho Shin 
 

4 Vorstellungen Zwickau ¬ Malsaal

Freitag
13.03.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere - Online-Karten
Freitag
20.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
21.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Mittwoch
25.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

„Welchen Einfluss haben unsere Wurzeln auf unsere Identität?“, fragt sich der israelische, weltweit erfolgreiche Choreograf Oded Ronen. Seine Vorfahren stammen aus Plauen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 flohen einige von ihnen vor den Pogromen und Deportationen des Holocaust. Die meisten verloren in den folgenden Jahren, wie Millionen europäischer Juden, durch den NS-Terror ihr Leben. Heute gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Plauen.
Oded Ronen kennt das Gefühl, alte Opferrollen wie eine Last mit sich herumzutragen. Seine erste Arbeit mit dem Ballettensemble am Theater Plauen-Zwickau wird für ihn auch eine Forschungsreise zu den Ursprüngen seiner kulturellen Herkunft. Doch der Choreograf möchte die Frage nach Ausgrenzung und Zugehörigkeit als eine globale betrachten, die sich nicht mit den geschichtlichen Ereignissen erschöpft. Aus der Perspektive eines jungen Israeli setzt er sich nicht zuletzt kritisch mit den politischen Entscheidungen seines eigenen Staates auseinander und sucht mit tänzerischen Mitteln nach vorurteilsfreien Zwischenräumen, um seine Position zu bestimmen. Zwischen Zukunftsglaube, Fanatismus und Empathie lässt die Choreografie das Publikum in ein intensives, multimediales Erleben eintauchen.
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„Welchen Einfluss haben unsere Wurzeln auf unsere Identität?“, fragt sich der israelische, weltweit erfolgreiche Choreograf Oded Ronen. Seine Vorfahren stammen aus Plauen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 flohen einige von ihnen vor den Pogromen und Deportationen des Holocaust. Die meisten verloren in den folgenden Jahren, wie Millionen europäischer Juden, durch den NS-Terror ihr Leben. Heute gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Plauen.
Oded Ronen kennt das Gefühl, alte Opferrollen wie eine Last mit sich herumzutragen. Seine erste Arbeit mit dem Ballettensemble am Theater Plauen-Zwickau wird für ihn auch eine Forschungsreise zu den Ursprüngen seiner kulturellen Herkunft. Doch der Choreograf möchte die Frage nach Ausgrenzung und Zugehörigkeit als eine globale betrachten, die sich nicht mit den geschichtlichen Ereignissen erschöpft. Aus der Perspektive eines jungen Israeli setzt er sich nicht zuletzt kritisch mit den politischen Entscheidungen seines eigenen Staates auseinander und sucht mit tänzerischen Mitteln nach vorurteilsfreien Zwischenräumen, um seine Position zu bestimmen. Zwischen Zukunftsglaube, Fanatismus und Empathie lässt die Choreografie das Publikum in ein intensives, multimediales Erleben eintauchen.
Choreografie/Inszenierung Oded Ronen 
Bühne/Kostüme/Video Silvio Motta 
Dramaturgie Ulrike Cordula Berger, Hanna Kneißler 

Es tanzen
Judith Bohlen ¬ Miyu Fukagawa ¬ Shahnee Page ¬ Justine Rouquart ¬ Nicole Stroh ¬ Juan Bockamp ¬ Elliot Bourke ¬ Jeaho Shin