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Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Schauspiel von Bertolt Brecht ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Regie Roland May  
Bühne/Videoberatung Oliver Kostecka 
Kostüme Thurid Goertz  
Musik Chris Weinheimer 
Choreografie Jens Weber  
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski 

Johanna Dark, Leutnant der Schwarzen Strohhüte Anna Striesow 
Mauler, Fleischkönig Theo Plakoudakis a. G.
Cridle, Fleischfabrikant Daniel Koch 
Graham, Fleischfabrikant Leonard Lange 
Slift, eine Maklerin Else Hennig 
Frau Luckerniddle Julia Hell 
Arbeiter ¬ Bursche ¬ Arbeiterführer ¬ Viehzüchter Marcel Kaiser 
Gloomb, ein Arbeiter ¬ Arbeiter ¬ Arbeiterführer Michael Schramm 
Paulus Snyder, Major der Schwarzen Strohhüte Björn-Ole Blunck 
Martha, Soldat der Schwarzen Strohhüte Ute Menzel 
Mulberry, ein Hauswirt ¬ Arbeiter ¬ Vorarbeiter ¬ Viehzüchter Peter Princz 

Video:
Nachrichtensprecherin Nadine Aßmann 
Arbeiter Roland May 
Polizisten Marvin Schaarschmidt ¬
Robert Schwinger

Spieldauer 3 h mit Pause

Aufführungsrechte beim Suhrkamp Verlag Berlin

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
31.05.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

1 Vorstellung Zwickau ¬ Malsaal

Sonntag
09.06.
¬ 18:00 Uhr
- Nachholevorstellung vom 12.05.2019 um 15.00 Uhr - Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Die Fleischfabrikanten Mauler und Lennox befinden sich im Wirtschaftskrieg: Immer neu unterbieten sie sich beim Verkauf ihrer Fleischkonserven, bis Lennox schließlich seine Fabrik schließen und seine Arbeiter vor die Tür setzen muss. Das ruft die Schwarzen Strohhüte auf den Plan: Sie wollen den Arbeitern in ihrer Not Gott wieder näherbringen. Dabei entscheidet Johanna von den Schwarzen Strohhüten, dass sie den Ursachen der sozialen Ungerechtigkeit auf den Grund gehen möchte. Sie wendet sich an Mauler und führt ihm das Elend der Arbeiter vor Augen. Als die Schwarzen Strohhüte dann jedoch einen Deal mit den Unternehmern eingehen möchten, um ihre Miete bezahlen zu können, entscheidet Johanna: Sie macht keine Kompromisse …
Mit Die heilige Johanna der Schlachthöfe stellt Bertolt Brecht die Auswirkungen wirtschaftlicher Machtkämpfe auf die Situation der Arbeitnehmer dar und demaskiert die Mechanismen kapitalistischer Marktwirtschaft. Das in den Jahren 1929 bis 1931 entstandene Theaterstück hat damit bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Presse

Hochaufgerichtet, jung und kraftvoll sowie überaus bühnenwirksam führt Anna Striesow in Roland Mays Inszenierung den Leutnant der "Schwarzen Strohhüte" vor. Sie versprüht dabei so intensiv ansteckende Begeisterung, dass man aufspringen möchte und ihr folgen im Glauben daran, der Mensch sei eigentlich gut und brauche nur noch eine Dosis Religion zur Vollendung.
FP Kultur, 26.03.2019

Mit viel Applaus honorierte das Premierenpublikum […] die Leistungen des Schauspielensembles. […] Mays Inszenierung konfrontiert die Zuschauer mit verblüffender Aktualität des bereits 1931 entstandenen Stücks  und animiert zum Nachdenken über die Gewinner und Verlierer in der Gesellschaft.
Freie Presse Zwickau, 30.04.2019

Zehn Darsteller*innen schart er [Roland May] um Brechts Version der Jeanne d'Arc, die Anna Striesow als tugendhaft melancholisches Mädchen gut auszufüllen weiß. […] Roland Mays Johanna, bald schon aus der Uniform entlassen und eine unter 50.000 Armen, wirkt in ihrem aussichtslosen Kampf erfreulich vielschichtig.
nachtkrititk.de 25.03.2019
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Die Fleischfabrikanten Mauler und Lennox befinden sich im Wirtschaftskrieg: Immer neu unterbieten sie sich beim Verkauf ihrer Fleischkonserven, bis Lennox schließlich seine Fabrik schließen und seine Arbeiter vor die Tür setzen muss. Das ruft die Schwarzen Strohhüte auf den Plan: Sie wollen den Arbeitern in ihrer Not Gott wieder näherbringen. Dabei entscheidet Johanna von den Schwarzen Strohhüten, dass sie den Ursachen der sozialen Ungerechtigkeit auf den Grund gehen möchte. Sie wendet sich an Mauler und führt ihm das Elend der Arbeiter vor Augen. Als die Schwarzen Strohhüte dann jedoch einen Deal mit den Unternehmern eingehen möchten, um ihre Miete bezahlen zu können, entscheidet Johanna: Sie macht keine Kompromisse …
Mit Die heilige Johanna der Schlachthöfe stellt Bertolt Brecht die Auswirkungen wirtschaftlicher Machtkämpfe auf die Situation der Arbeitnehmer dar und demaskiert die Mechanismen kapitalistischer Marktwirtschaft. Das in den Jahren 1929 bis 1931 entstandene Theaterstück hat damit bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.
Regie Roland May  
Bühne/Videoberatung Oliver Kostecka 
Kostüme Thurid Goertz  
Musik Chris Weinheimer 
Choreografie Jens Weber  
Dramaturgie/Video Maxi Ratzkowski 

Johanna Dark, Leutnant der Schwarzen Strohhüte Anna Striesow 
Mauler, Fleischkönig Theo Plakoudakis a. G.
Cridle, Fleischfabrikant Daniel Koch 
Graham, Fleischfabrikant Leonard Lange 
Slift, eine Maklerin Else Hennig 
Frau Luckerniddle Julia Hell 
Arbeiter ¬ Bursche ¬ Arbeiterführer ¬ Viehzüchter Marcel Kaiser 
Gloomb, ein Arbeiter ¬ Arbeiter ¬ Arbeiterführer Michael Schramm 
Paulus Snyder, Major der Schwarzen Strohhüte Björn-Ole Blunck 
Martha, Soldat der Schwarzen Strohhüte Ute Menzel 
Mulberry, ein Hauswirt ¬ Arbeiter ¬ Vorarbeiter ¬ Viehzüchter Peter Princz 

Video:
Nachrichtensprecherin Nadine Aßmann 
Arbeiter Roland May 
Polizisten Marvin Schaarschmidt ¬
Robert Schwinger

Spieldauer 3 h mit Pause

Aufführungsrechte beim Suhrkamp Verlag Berlin
Hochaufgerichtet, jung und kraftvoll sowie überaus bühnenwirksam führt Anna Striesow in Roland Mays Inszenierung den Leutnant der "Schwarzen Strohhüte" vor. Sie versprüht dabei so intensiv ansteckende Begeisterung, dass man aufspringen möchte und ihr folgen im Glauben daran, der Mensch sei eigentlich gut und brauche nur noch eine Dosis Religion zur Vollendung.
FP Kultur, 26.03.2019

Mit viel Applaus honorierte das Premierenpublikum […] die Leistungen des Schauspielensembles. […] Mays Inszenierung konfrontiert die Zuschauer mit verblüffender Aktualität des bereits 1931 entstandenen Stücks  und animiert zum Nachdenken über die Gewinner und Verlierer in der Gesellschaft.
Freie Presse Zwickau, 30.04.2019

Zehn Darsteller*innen schart er [Roland May] um Brechts Version der Jeanne d'Arc, die Anna Striesow als tugendhaft melancholisches Mädchen gut auszufüllen weiß. […] Roland Mays Johanna, bald schon aus der Uniform entlassen und eine unter 50.000 Armen, wirkt in ihrem aussichtslosen Kampf erfreulich vielschichtig.
nachtkrititk.de 25.03.2019