An einem Abend sehen Sie zwei berühmte Ballette aus dem 20. Jahrhundert.
Die Choreografien sind von Sergei Vanaev und sehr spannend.
Carmen-Suite
Carmen ist eine selbstbewusste Frau. Viele Männer lieben sie.
Aber Carmen will frei sein.
Die Männer sind eifersüchtig und machen ihr das Leben schwer.
Besonders Don José. Er liebt sie krankhaft und will sie besitzen.
Carmen verlässt ihn und geht zu dem Stierkämpfer Escamillo.
Am Ende stirbt Carmen.
So wie der wilde Stier steht sie für Freiheit – und bezahlt dafür mit dem Leben.
Das Ballett „Carmen“ basiert auf der bekannten Oper von Georges Bizet.
Der Komponist Rodion Schtschedrin hat dafür eine neue Ballettmusik geschrieben.
Die Musik klingt ganz anders als das Original.
Er benutzt vor allem Streicher und sehr viele Schlaginstrumente – ganze 47.
So entstehen neue Klänge für bekannte Melodien.
Le Sacre du Printemps
Dieses Ballett ist voller Spannung und Konflikte.
Die Musik stammt von Igor Strawinsky.
Sie ist laut, rhythmisch und manchmal hart.
Es gibt starke Rhythmen und ungewohnte Klänge.
Die Geschichte kommt aus einem alten Ritual:
Ein Opfer soll den Frühling bringen.
Sergei Vanaev zeigt darin den Kampf zwischen verschiedenen Werten in einer Gesellschaft.
Menschen denken unterschiedlich – und stoßen dabei aufeinander.