Peter I. Tschaikowsky sagte, die "Faust-Ouvertüre" sei Wagners beste Komposition. Er nannte sie eines der hervorragendsten Werke der deutschen symphonischen Musik. Wagner hatte zuerst eine Sinfonie geplant. Aus dem ersten Satz „Faust in der Einsamkeit“ wurde dann die „Faust-Ouvertüre“. In der Musik hört man die Seelenqualen von Faust, auch Gretchen wird musikalisch angedeutet.
Das letzte Instrumentalkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart ist das Klarinettenkonzert in A-Dur. Er vollendete es kurz vor seinem Tod im November 1791. Mozart widmete das Werk seinem Freund und Logenbruder Anton Stadler.
Im ersten Satz (Allegro) erklingen viele verschiedene Melodien.
Der Mittelsatz (Adagio) ist zart, schlicht und sehr gesanglich. Das abschließende Rondo (Allegro) wirkt wie ein fröhlicher, lebhafter Tanz. Im Konzert spielt die Solo-Klarinettistin der Clara Schumann-Philharmoniker, Julia Drukh, den Solopart.
Johannes Brahms hatte großen Respekt vor Beethoven. Er schrieb an den Dirigenten Hermann Levi, er werde nie eine Symphonie komponieren. Er sagte, man fühle sich, als ob ein „Riese“ – damit meinte er Beethoven – immer hinter einem herläuft. Beethoven war für Brahms Vorbild und Anstoß zugleich.
Brahms arbeitete lange an seiner 1. Sinfonie. Clara Schumann war begeistert und schrieb, die Sinfonie sei wunderbar großartig und völlig überwältigend.