zurück
Osternacht 2020

Besetzung

Dirigent  Felix Koch  
Solist*innen  
Christina Maria Heuel, Sopran 
Stephanie Atanasov, Mezzosopran  
André Gass, Tenor
Frank Blees, Bass

Mitglieder des Gutenberg-Kammerchors Mainz
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen
Philharmonischer Chor Bayreuth


Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Zwickau ¬ Lukaskirche Zwickau

Samstag
11.04.
¬ 21:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Georg Friedrich Händel Der Messias

Mit der Osterfreude über die Erlösung der Menschen für das ewige Leben endet Händels Oratorium Messiah. Ein Grund mehr, ihn in der stimmungsvollen Lukaskirche in historisch informierter Aufführungspraxis unter der Leitung des Alte-Musik-Spezialisten Felix Koch zu erleben.

Zunächst lehnte Georg Friedrich Händel den Vorschlag seines Librettisten Charles Jennens ab, an den Erfolg seiner Oratorien Saul und Israel in Egypt mit einem Werk für die Karwoche über Christus, der nach der hebräischen Bibel „Messias, der Gesalbte" genannt wurde, anzuknüpfen. Händel brauchte nach den Misserfolgen seiner italienischen Opern ein Ruhejahr. Erst die Einladung aus Dublin zu einer neuen Konzertreihe im neuen MrNeale’s Great Musick Hall in Fishamble Street-Saal stimmten ihn um. Jennens stellte ihm das Textbuch aus Versatzstücken aus dem Book of Common Prayer und den Büchern und Psalmen des Alten Testaments der King-James-Bibel zusammen. In nur 24 Tagen komponierte Händel den Messiah, wobei er auch Musik aus älteren Opern und Duettkantaten wiederverwertete. Die umjubelte Uraufführung verzögerte sich auf den 13. April, als der Dekan der St. Partricks-Kathedrale seinem Chor eine Teilnahme an dem Benefizkonzert für Wohltätigkeitsvereine untersagte. Bei der Londoner Erstaufführung wurde der Titel durch „A New Sacred Oratorio“ ersetzt, da die Wiedergabe von Bibeltexten in einem weltlichen Konzerthaus als blasphemisch erachtet wurde. Händel, der das Werk häufig dirigierte und modifizierte, beschränkte die Aufführung des Werkes auf wohltätige Zwecke  in der Fasten- und Osterzeit. Erst mit seinem Tod  etablierte sich im englischsprachigen Raum die Tradition, das Werk in der Adventszeit zu spielen. Die Teile beschreiben Jesu Geburt, Passion und Auferstehung sowie Erlösung in einer Folge aus Chor, Rezitativ und Arien- und Duettpartien. In England singt das Publikum die berühmteste Nummer, Halleluja, stehend mit, seit King Georg II. dabei ergriffen aufsprang.
 
Georg Friedrich Händel Der Messias

Mit der Osterfreude über die Erlösung der Menschen für das ewige Leben endet Händels Oratorium Messiah. Ein Grund mehr, ihn in der stimmungsvollen Lukaskirche in historisch informierter Aufführungspraxis unter der Leitung des Alte-Musik-Spezialisten Felix Koch zu erleben.

Zunächst lehnte Georg Friedrich Händel den Vorschlag seines Librettisten Charles Jennens ab, an den Erfolg seiner Oratorien Saul und Israel in Egypt mit einem Werk für die Karwoche über Christus, der nach der hebräischen Bibel „Messias, der Gesalbte" genannt wurde, anzuknüpfen. Händel brauchte nach den Misserfolgen seiner italienischen Opern ein Ruhejahr. Erst die Einladung aus Dublin zu einer neuen Konzertreihe im neuen MrNeale’s Great Musick Hall in Fishamble Street-Saal stimmten ihn um. Jennens stellte ihm das Textbuch aus Versatzstücken aus dem Book of Common Prayer und den Büchern und Psalmen des Alten Testaments der King-James-Bibel zusammen. In nur 24 Tagen komponierte Händel den Messiah, wobei er auch Musik aus älteren Opern und Duettkantaten wiederverwertete. Die umjubelte Uraufführung verzögerte sich auf den 13. April, als der Dekan der St. Partricks-Kathedrale seinem Chor eine Teilnahme an dem Benefizkonzert für Wohltätigkeitsvereine untersagte. Bei der Londoner Erstaufführung wurde der Titel durch „A New Sacred Oratorio“ ersetzt, da die Wiedergabe von Bibeltexten in einem weltlichen Konzerthaus als blasphemisch erachtet wurde. Händel, der das Werk häufig dirigierte und modifizierte, beschränkte die Aufführung des Werkes auf wohltätige Zwecke  in der Fasten- und Osterzeit. Erst mit seinem Tod  etablierte sich im englischsprachigen Raum die Tradition, das Werk in der Adventszeit zu spielen. Die Teile beschreiben Jesu Geburt, Passion und Auferstehung sowie Erlösung in einer Folge aus Chor, Rezitativ und Arien- und Duettpartien. In England singt das Publikum die berühmteste Nummer, Halleluja, stehend mit, seit King Georg II. dabei ergriffen aufsprang.
 
Dirigent  Felix Koch  
Solist*innen  
Christina Maria Heuel, Sopran 
Stephanie Atanasov, Mezzosopran  
André Gass, Tenor
Frank Blees, Bass

Mitglieder des Gutenberg-Kammerchors Mainz
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen
Philharmonischer Chor Bayreuth


Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau