Antonio Vivaldis „Gloria in D-Dur“ entstand vermutlich um 1715, als er am „Ospedale della Pietà“ in Venedig als Instrumentallehrer und Orchesterleiter angestellt gewesen war. Festlich-feierliche Chorsätze und zart instrumentierte Solo-Sätze bilden eine kontrastreiche Abfolge; der Text aus der Liturgie der Messe ist in 12 Sätze aufgeteilt, die sich in Tonart, Besetzung und Affekt unterscheiden – und dennoch durch motivische Verzahnung eine musikalische Einheit bilden.
Aus dem berühmten Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach erklingen in diesem Konzert die Kantaten 1, 4 und 6: Sie beschreiben die Geburt Christi, seine Namensgebung und die Anbetung der Weisen.
Es musizieren der Domchor St. Marien, die Clara-Schumann-Philharmoniker und brillante Solisten unter der Leitung von Domkantor Karl Joseph Eckel.