Mit Werken von Bach, Händel, Respighi und vielen anderen
Barock – ein Begriff mit vielen Bedeutungsnuancen… der Bogen spannt sich weit zwischen opulenter Klangfülle und kunstvoll durchdachter Polyphonie, man denkt an höfischen Prunk, an die „Kunst der Fuge“, an venezianische Mehrchörigkeit und an viele andere Facetten.
Aus der Fülle barocker „Perlen“ werden im 3. Philharmonischen Konzert einige ausgesuchte Werke erklingen, so beispielsweise Teile aus Johann Sebastian Bachs Orchestersuite Nr. 3, eine Arie aus Georg Friedrich Händels „Orlando“ und Antonio Vivaldis Konzert für zwei Violinen.
Manche barocke Komposition wurde bearbeitet, wodurch sich neue Klangerlebnisse ergeben – Leopold Stokowski, ein nicht unumstrittener Arrangeur, gab manchem Werk eine veränderte Gestalt: So erklingt im Konzert unter anderem die Arie „Schafe können sicher weiden“ in einer Fassung für großes Orchester.
Wenn der Blick in die Vergangenheit zur Inspiration wird, so kann etwas ganz Besonderes entstehen: Igor Strawinsky komponierte - angeregt durch diese „Liebesaffäre“, wie er es beschrieb – das Ballett „Pulcinella“: das Libretto von 1700 greift eine Commedia-dell’arte-Geschichte auf, manche Themen lehnen sich an die Musik Pergolesis an, doch Harmonien und Rhythmen gehen über barocke Hörgewohnheiten hinaus.
Freuen Sie sich auf vielfältige Klangvariationen und reisen Sie mit in die Zeit des Barock und wieder retour!