Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 25 g-Moll, KV 183
Ludwig van Beethoven Klavierkonzert
Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur, op. 61
Das letzte Philharmonische Konzert dieser Spielzeit stellt die Werke dreier großer Komponisten nebeneinander:
Wolfgang Amadeus Mozart komponierte seine „kleine“ g-Moll-Sinfonie im Jahr 1773 – da war er 17 Jahre alt! Es ist die erste Sinfonie im moll, die er komponierte, häufig wird sie wegen ihrer Ausdrucksstärke der „Sturm und Drang-Epoche“ zugeordnet.
Ludwig van Beethoven, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt, galt als vorzüglicher Pianist, bis er 1815 wegen seiner zunehmenden Schwerhörigkeit nicht mehr öffentlich auftrat. Neben zahlreichen kammermusikalischen Werken für Klavier komponierte er fünf Konzerte für Klavier und Orchester: Sie gelten als Weiterentwicklung des sinfonischen Klavierkonzertes – das Orchester ist nicht mehr nur Begleiter, sondern ebenbürtiger „Gesprächspartner“.
Robert Schumann hatte sich schon als junger Mensch für Beethoven begeistert, wenngleich sich die beiden Komponisten nie persönlich begegnet sind – Schumann bewunderte die „poetische Freiheit“, die Beethoven errungen hatte, und seine „nie rastende moralische Kraft.“
Über seine 2. Sinfonie schrieb er: „Die Symphonie schrieb ich im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist's, als müsste man ihr dies anhören. Erst im letzten Satz fing ich an mich wieder zu fühlen; wirklich wurde ich auch nach Beendigung des ganzen Werkes wieder wohler.“