Der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 hat die Welt verändert – und ist für jüdisches Leben weltweit ein tiefer, schmerzhafter Einschnitt. Wie lebt man weiter mit diesen Wunden? Und was bedeutet das für den Alltag in Israel und Deutschland? Dieser Abend sucht nach Antworten in den Zwischentönen von Kunst, Literatur und persönlichem Erleben.
Der israelische Choreograf Oded Ronen (Tel Aviv), der familiäre Wurzeln in Plauen hat und unser Schirmherr ist, bringt mit seinem Solotanz „Whaledream“ das Unaussprechliche auf die Bühne. Im anschließenden Gespräch berichtet er hautnah, wie er das Erlebte in kreativen Protest und in Hoffnung für die Freilassung der Geiseln sowie den Erhalt einer pluralen weltoffenen Demokratie verwandelt.
Ihm gegenüber steht der Berliner Schriftsteller Marko Martin. Er liest aus seinem aktuellen Buch „Und es geschieht jetzt“ und blickt dorthin, wo der Schmerz auch hierzulande sitzt: auf die veränderte Lebensrealität der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und das Aufflammen von neuem Judenhass mitten in Europa.
Ein intensiver, deutsch-englischer Abend, der Brücken baut, nach Wegen des Zusammenhalts sucht und kraftvoll zeigt: Wir können etwas tun.
Achtung: begrenzte Platzkapazität! Kostenlose Tickets an der Theaterkasse erhältlich.