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Ariadne auf Naxos
Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung GMD Leo Siberski
Regie  Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme  Andrea Eisensee 

Dramaturgie  André Meyer 

Ein Musiklehrer  Frank Blees
 Der Komponist  Stephanie Atanasov 
Der Tenor / Bacchus  Wonjong Lee 
Ein Offizier  Alkaios Papanagis 
Ein Tanzmeister  Marcus Sandmann 
Ein Perückenmacher  Young Chan Cho 
Ein Lakai  Holger Rieck 
Zerbinetta  Nataliia Ulasevych 
Primadonna / Ariadne  Małgorzata Pawłowska 
Harlekin  Sebastian Seitz 
Scaramuccio   Marc-Eric Schmidt a. G.  
Truffaldin  Maurice Giancarlo Avitabile a. G. 
Brighella  André Gass 
Najade  Christina Maria Heuel 
Dryade    Lena Spohn a. G.  
Echo  Sol Her a. G.
Haushofmeister  Jürgen Pöckel 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau


Spieldauer 2 Stunden 20 Minuten mit einer Pause


 

5 Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus

Mittwoch
02.02.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Sonntag
06.03.
¬ 15:00 Uhr
Online-Karten
Mittwoch
16.03.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
02.04.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
23.04.
¬ 19:30 Uhr
-zum letzten Mal -
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

 Ein neureicher Wiener plant ein großes Kulturereignis in seinem Haus und hat dafür sowohl eine Komödie als auch eine tragische Oper in Auftrag gegeben. Willkürlich beschließt er, dass die Aufführung beider Werke zeitgleich zu erfolgen habe. Während der junge Komponist an der Entscheidung verzweifelt, nimmt die Komödiantin Zerbinetta die Herausforderung an und fasst die folgende Aufführung der Oper so zusammen: „Das Stück geht so: Eine Prinzessin wurde von ihrem Bräutigam sitzen gelassen, und ihr nächster Verehrer ist vorerst noch nicht angekommen […] Wir sind eine muntere Gesellschaft, die sich zufällig auf der Insel befindet […] sobald sich eine Gelegenheit bietet, treten wir auf und mischen uns in die Handlung.“
Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss verwebenin ihrer Ariadne auf Naxos die tragische Sphäre der Opera seria mit Elementen der italienischen Stehgreifkomödie. Dabei behandelt Strauss nicht nur die Stimmen seiner Sänger*innen, sondern auch sein Kammerorchester virtuos, entfaltet mit ihm den mit seinem Namen verbundenen Klangzauber und schafft ein augenzwinkerndes Kleinod über die Wirkung des Theaters und der Musik sowie des Widerstreits zwischen Pragmatismus und Idealismus als Quellen der Kunstproduktion.

Jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn bieten wir im Zuschauerraum eine Einführung in das Werk an.



Pressestimmen

In Zwickau ist die Richard Strauss-Oper die letzte Inszenierung des Musikdirektors Jürgen Pöckel und zugleich die erste Neuproduktion im sanierten Gewandhaus. (…) Das Ensemble in Zwickau ist wirklich ein sehr, sehr gutes Ensemble und das hat Jürgen Pöckel noch einmal vorgestellt als Abschiedsvorstellung (…). Spannende szenische Einfälle finden sich bei dieser Produktion. (…) Orchester und Sänger agieren ganz hervorragend auf dem Niveau großer Häuser, z. B. Natallia Ulasevych (..:), eine sehr junge Zerbinetta, lacht und gigert ihre Koloraturarie, und sehr schön agiert auch Małgorzata Pawłowska (…). Das Ensemble hat sehr viel geleistet. (…) Ich glaube auch, das das bei Ariadne auf Naxos coronabedingt eine sehr schöne Entscheidung ist, dass man das Orchester in diesem Fall auf der Bühne sieht, es spielt mit. Es verdeckt nie die Sänger. (…) Überhaupt ist diese Aufführung trotz aller Harlekinaden und aller Aufheiterungen durch Zerbinetta, von einer berührenden Schwermut der Musik getragen (…).
(MDR Klassik, 09.11.2021)


Operndirektor Jürgen Pöckel, der mit der Ariadne seine letzte große Inszenierung am Theater Plauen-Zwickau präsentiert, arbeitet mit einem Kunstgriff. Er lässt die von Andrea Eisensee ausgestattete Oper in einer auf bedruckten  Gazevorhängen angedeuteten Bibliothek spielen und die Figuren der Handlung überdimensionalen herumliegenden Büchern entsteigen – und kann sie so in klassisch-farbenfroher Kostümierung antreten lassen, ohne, dass das unorginell oder gar verstaubt wirkt. (…) Die auf abgestuften Podesten postierten Clara-Schumann-Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski zeigen sich diesem leichten Orchestermenü in seinem Glanz und seine harmonischen Finessen vollauf gewachsen. Damit bewegen sie sich zugleich auf Augenhöhe mit dem Solistenensemble. Von zahlreichen Nebenrollen wie dem Musiklehrer (Frank Blees) und dem Komponisten (Stefanie Atanasov) bis hin zu den Hauptpartien der eigentlichen Oper in der Oper, Ariadne (Małgorzata Pawłowska), Komödiantin Zerbinetta (Nataliia Ulasevych) und Bacchus (Wonjong Lee), füllen sie ihre Rollen stimmlich auf das Beeindruckendste aus.
(Freie Presse, 16.11.2021)
 
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 Ein neureicher Wiener plant ein großes Kulturereignis in seinem Haus und hat dafür sowohl eine Komödie als auch eine tragische Oper in Auftrag gegeben. Willkürlich beschließt er, dass die Aufführung beider Werke zeitgleich zu erfolgen habe. Während der junge Komponist an der Entscheidung verzweifelt, nimmt die Komödiantin Zerbinetta die Herausforderung an und fasst die folgende Aufführung der Oper so zusammen: „Das Stück geht so: Eine Prinzessin wurde von ihrem Bräutigam sitzen gelassen, und ihr nächster Verehrer ist vorerst noch nicht angekommen […] Wir sind eine muntere Gesellschaft, die sich zufällig auf der Insel befindet […] sobald sich eine Gelegenheit bietet, treten wir auf und mischen uns in die Handlung.“
Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss verwebenin ihrer Ariadne auf Naxos die tragische Sphäre der Opera seria mit Elementen der italienischen Stehgreifkomödie. Dabei behandelt Strauss nicht nur die Stimmen seiner Sänger*innen, sondern auch sein Kammerorchester virtuos, entfaltet mit ihm den mit seinem Namen verbundenen Klangzauber und schafft ein augenzwinkerndes Kleinod über die Wirkung des Theaters und der Musik sowie des Widerstreits zwischen Pragmatismus und Idealismus als Quellen der Kunstproduktion.

Jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn bieten wir im Zuschauerraum eine Einführung in das Werk an.



Pressestimmen

In Zwickau ist die Richard Strauss-Oper die letzte Inszenierung des Musikdirektors Jürgen Pöckel und zugleich die erste Neuproduktion im sanierten Gewandhaus. (…) Das Ensemble in Zwickau ist wirklich ein sehr, sehr gutes Ensemble und das hat Jürgen Pöckel noch einmal vorgestellt als Abschiedsvorstellung (…). Spannende szenische Einfälle finden sich bei dieser Produktion. (…) Orchester und Sänger agieren ganz hervorragend auf dem Niveau großer Häuser, z. B. Natallia Ulasevych (..:), eine sehr junge Zerbinetta, lacht und gigert ihre Koloraturarie, und sehr schön agiert auch Małgorzata Pawłowska (…). Das Ensemble hat sehr viel geleistet. (…) Ich glaube auch, das das bei Ariadne auf Naxos coronabedingt eine sehr schöne Entscheidung ist, dass man das Orchester in diesem Fall auf der Bühne sieht, es spielt mit. Es verdeckt nie die Sänger. (…) Überhaupt ist diese Aufführung trotz aller Harlekinaden und aller Aufheiterungen durch Zerbinetta, von einer berührenden Schwermut der Musik getragen (…).
(MDR Klassik, 09.11.2021)


Operndirektor Jürgen Pöckel, der mit der Ariadne seine letzte große Inszenierung am Theater Plauen-Zwickau präsentiert, arbeitet mit einem Kunstgriff. Er lässt die von Andrea Eisensee ausgestattete Oper in einer auf bedruckten  Gazevorhängen angedeuteten Bibliothek spielen und die Figuren der Handlung überdimensionalen herumliegenden Büchern entsteigen – und kann sie so in klassisch-farbenfroher Kostümierung antreten lassen, ohne, dass das unorginell oder gar verstaubt wirkt. (…) Die auf abgestuften Podesten postierten Clara-Schumann-Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Leo Siberski zeigen sich diesem leichten Orchestermenü in seinem Glanz und seine harmonischen Finessen vollauf gewachsen. Damit bewegen sie sich zugleich auf Augenhöhe mit dem Solistenensemble. Von zahlreichen Nebenrollen wie dem Musiklehrer (Frank Blees) und dem Komponisten (Stefanie Atanasov) bis hin zu den Hauptpartien der eigentlichen Oper in der Oper, Ariadne (Małgorzata Pawłowska), Komödiantin Zerbinetta (Nataliia Ulasevych) und Bacchus (Wonjong Lee), füllen sie ihre Rollen stimmlich auf das Beeindruckendste aus.
(Freie Presse, 16.11.2021)
 
Musikalische Leitung GMD Leo Siberski
Regie  Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme  Andrea Eisensee 

Dramaturgie  André Meyer 

Ein Musiklehrer  Frank Blees
 Der Komponist  Stephanie Atanasov 
Der Tenor / Bacchus  Wonjong Lee 
Ein Offizier  Alkaios Papanagis 
Ein Tanzmeister  Marcus Sandmann 
Ein Perückenmacher  Young Chan Cho 
Ein Lakai  Holger Rieck 
Zerbinetta  Nataliia Ulasevych 
Primadonna / Ariadne  Małgorzata Pawłowska 
Harlekin  Sebastian Seitz 
Scaramuccio   Marc-Eric Schmidt a. G.  
Truffaldin  Maurice Giancarlo Avitabile a. G. 
Brighella  André Gass 
Najade  Christina Maria Heuel 
Dryade    Lena Spohn a. G.  
Echo  Sol Her a. G.
Haushofmeister  Jürgen Pöckel 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau


Spieldauer 2 Stunden 20 Minuten mit einer Pause