zurück
Radames/Harakiri
Zwei Kammeropern in einem Akt von Péter Eötvös ¬ ab 14 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Regie  Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme   Andrea  Eisensee 
Musikalische Einstudierung  Matthias Spindler,  Jooan Mun 
Dramaturgie  Bartholomäus Pakulski 

Radames
Schauspieler  Noah Xuhui a. G. 
Opernregisseurin
 Małgorzata Pawłowska
Theaterregisseur  Marcus Sandmann 
Filmregisseur  Johannes Fritsche a. G.  
Dirigent und Repetitor  Leo Siberski 

Harakiri
Japanische Sprecherin Risa Matsushima a. G.
Dolmetscher Małgorzata Pawłowska, Marcus Sandmann
Holzhacker  Johannes Fritsche a. G.

Mitglieder der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Spieldauer: ca. 90 Minuten inklusive Pause

 

Zum Stück

Für die Neuproduktion von Aida stehen wegen Einsparungen nur noch drei Musiker und ein Sänger zur Verfügung. Verdis monumentale Handlung wurde auf das Liebespaar Aida und Radames reduziert, die ein aus der Barockmode verbliebener Countertenor singen soll. Doch die drei unkündbaren Regisseure müssen beschäftigt werden und bemühen sich um eine überzeugende Inszenierung. Der ungarische Komponist Peter Eötvös ahnte bei der Uraufführung im WDR 1975 noch nicht, wie aktuell seine bitterböse Opernsatire Radames, in der er Verdis Melodien mit Ausdrucksmitteln der Neuen Musik vermischt, angesichts immer neuer Sparmaßnahmen später sein würde.
Der Selbstmord aus Aida wird in Harakiri nach der gleichnamigen Clownszene des ungarischen Dichters István Bálint ins Absurde getrieben. Dieser verspottete den Samurai-Selbstmord des berühmten Künstlers Yukio Mishima durch den Vergleich mit dem Märchen Die Prinzessin auf der Erbse. Eötvös übertrug den Text ins Japanische und schuf seine Szene für eine*n japanische*n Sänger*in, einen Erzähler, zwei Bassklarinetten und eine Säge. Das In-, Durch-, Neben- und Auseinander von Kommunikation treiben gemeinsam mit den gesellschaftlichen Zwängen, symbolisiert durch die sieben Matratzen aus dem Märchen, Menschen in den rituellen Tod.

Presse:

[I]n der Regie von Jürgen Pöckel, [ist das] so verwirrend wie grotesk und wird durch das Mit- und Gegeneinander von Sopransaxophon, Horn, Tuba und Klavier nur verstärkt. Und es ist wirklich alles drin: Theater-im-Theater, Opern-Parodie und gesungenes Nachdenken über diese Kunstform. Dazu sängerische und musikalische Klasse unter GMD Leo Siberski.

Ute Grundmann, 05.03., aus: Die deutsche Bühne


 
kweakOzHZw4
Für die Neuproduktion von Aida stehen wegen Einsparungen nur noch drei Musiker und ein Sänger zur Verfügung. Verdis monumentale Handlung wurde auf das Liebespaar Aida und Radames reduziert, die ein aus der Barockmode verbliebener Countertenor singen soll. Doch die drei unkündbaren Regisseure müssen beschäftigt werden und bemühen sich um eine überzeugende Inszenierung. Der ungarische Komponist Peter Eötvös ahnte bei der Uraufführung im WDR 1975 noch nicht, wie aktuell seine bitterböse Opernsatire Radames, in der er Verdis Melodien mit Ausdrucksmitteln der Neuen Musik vermischt, angesichts immer neuer Sparmaßnahmen später sein würde.
Der Selbstmord aus Aida wird in Harakiri nach der gleichnamigen Clownszene des ungarischen Dichters István Bálint ins Absurde getrieben. Dieser verspottete den Samurai-Selbstmord des berühmten Künstlers Yukio Mishima durch den Vergleich mit dem Märchen Die Prinzessin auf der Erbse. Eötvös übertrug den Text ins Japanische und schuf seine Szene für eine*n japanische*n Sänger*in, einen Erzähler, zwei Bassklarinetten und eine Säge. Das In-, Durch-, Neben- und Auseinander von Kommunikation treiben gemeinsam mit den gesellschaftlichen Zwängen, symbolisiert durch die sieben Matratzen aus dem Märchen, Menschen in den rituellen Tod.

Presse:

[I]n der Regie von Jürgen Pöckel, [ist das] so verwirrend wie grotesk und wird durch das Mit- und Gegeneinander von Sopransaxophon, Horn, Tuba und Klavier nur verstärkt. Und es ist wirklich alles drin: Theater-im-Theater, Opern-Parodie und gesungenes Nachdenken über diese Kunstform. Dazu sängerische und musikalische Klasse unter GMD Leo Siberski.

Ute Grundmann, 05.03., aus: Die deutsche Bühne


 
Musikalische Leitung  GMD Leo Siberski 
Regie  Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme   Andrea  Eisensee 
Musikalische Einstudierung  Matthias Spindler,  Jooan Mun 
Dramaturgie  Bartholomäus Pakulski 

Radames
Schauspieler  Noah Xuhui a. G. 
Opernregisseurin
 Małgorzata Pawłowska
Theaterregisseur  Marcus Sandmann 
Filmregisseur  Johannes Fritsche a. G.  
Dirigent und Repetitor  Leo Siberski 

Harakiri
Japanische Sprecherin Risa Matsushima a. G.
Dolmetscher Małgorzata Pawłowska, Marcus Sandmann
Holzhacker  Johannes Fritsche a. G.

Mitglieder der Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

Spieldauer: ca. 90 Minuten inklusive Pause