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Biografie: Ein Spiel
Tragikomödie von Max Frisch

Besetzung

Regie Kathrin Brune
Bühne/Kostüme Pia Wessels
Dramaturgie René Schmidt
Mit Andreas Manz Kozár, Andrea Zwicky, Magda Decker, Christian Ruth
 
Spieldauer 2h 30minmit Pause
 

Zum Stück

Gastspiel des Städtischen Theaters Chemnitz im Rahmen des 11. Sächsischen Theatertreffens

„Ich weigere mich zu glauben, dass unsere Biografie, meine oder ihre oder irgendeine, nicht anders ausgehen könnte. Vollkommen anders.“
Professor Hannes Kürmann, Ende Vierzig und allseits geschätzter Verhaltensforscher, führt eine ziemlich zehrende Ehe mit Antoinette, seiner zweiten Frau. Er hatte sie vor sieben Jahren nach einer Party kennengelernt. Und was als ziemlich verklemmtes Gespräch begann, entwickelte sich über schöne Umwege zu einer verletzenden Beziehung. Aber jetzt – in einem todernsten Spiel – hat Kürmann die Möglichkeit, sein Leben zu ändern, denn er darf es mit aller Erfahrung noch einmal durchspielen und korrigieren, wann immer er möchte. Und weil Kürmann der Meinung ist, dass sich der Mensch frei entfalten kann und die tatsächlich gelebte Biografie nur eine unter vielen möglichen ist, erscheint ihm diese Herausforderung als eine leichte. Also ruft er verschiedene Lebenssituationen auf, deren Verlauf er ändern möchte. Wider Erwarten gerät er in Bedrängnis. Verhaftet im alten Leben, kann er weder loslassen, noch sich wirklich auf etwas Neues einlassen. Am Ende ist es seine Frau Antoinette, die für eine wirkliche Überraschung sorgt. Die ironischen Brechungen von Max Frischs (1911-1991) Versuchsanordnung offenbaren ein schmerzhaftes, manchmal aber auch lustvolles Denken und Fühlen des Protagonisten zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Freiheit und Befangenheit.

www.saechsisches-theatertreffen.de
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Gastspiel des Städtischen Theaters Chemnitz im Rahmen des 11. Sächsischen Theatertreffens

„Ich weigere mich zu glauben, dass unsere Biografie, meine oder ihre oder irgendeine, nicht anders ausgehen könnte. Vollkommen anders.“
Professor Hannes Kürmann, Ende Vierzig und allseits geschätzter Verhaltensforscher, führt eine ziemlich zehrende Ehe mit Antoinette, seiner zweiten Frau. Er hatte sie vor sieben Jahren nach einer Party kennengelernt. Und was als ziemlich verklemmtes Gespräch begann, entwickelte sich über schöne Umwege zu einer verletzenden Beziehung. Aber jetzt – in einem todernsten Spiel – hat Kürmann die Möglichkeit, sein Leben zu ändern, denn er darf es mit aller Erfahrung noch einmal durchspielen und korrigieren, wann immer er möchte. Und weil Kürmann der Meinung ist, dass sich der Mensch frei entfalten kann und die tatsächlich gelebte Biografie nur eine unter vielen möglichen ist, erscheint ihm diese Herausforderung als eine leichte. Also ruft er verschiedene Lebenssituationen auf, deren Verlauf er ändern möchte. Wider Erwarten gerät er in Bedrängnis. Verhaftet im alten Leben, kann er weder loslassen, noch sich wirklich auf etwas Neues einlassen. Am Ende ist es seine Frau Antoinette, die für eine wirkliche Überraschung sorgt. Die ironischen Brechungen von Max Frischs (1911-1991) Versuchsanordnung offenbaren ein schmerzhaftes, manchmal aber auch lustvolles Denken und Fühlen des Protagonisten zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Freiheit und Befangenheit.

www.saechsisches-theatertreffen.de
Regie Kathrin Brune
Bühne/Kostüme Pia Wessels
Dramaturgie René Schmidt
Mit Andreas Manz Kozár, Andrea Zwicky, Magda Decker, Christian Ruth
 
Spieldauer 2h 30minmit Pause