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Die vier fünf Jahreszeiten (UA)
Ballett von Annett Göhre ¬ Musik von Antonio Vivaldi, Jürgen Ganzer, Carlos Gardel, Hans Günther Kölz und Agnes Ponizil ¬ ab 12 Jahren

Zum Stück

Frühling, Sommer, Herbst und Winter in vier Violinkonzerten: Vivaldis lautmalerische Vier Jahreszeiten lösen Kopfkino aus, denn zahlreiche Bilder von Tanz und Bewegung sind direkt in die Musik eingewoben. So kann Choreografin Annett Göhre sich die Freiheit nehmen, auf der Bühne andere Akzente zu setzen. Ihre Choreografie überträgt die Kreisform der Jahreszeiten auf Stationen im menschlichen Lebenszyklus: getanzte Lebenszeit in einem ständigen Kreislauf aus Wachstum und Stillstand, Werden und Vergehen. Der Kreis als Symbol der ewigen Wiederkehr prägt auch die sinnliche Landschaft in Annett Hungers Bühnenraum. Musikalisch wird das Repertoire in die Gegenwart erweitert: Das Akkordeonduo Leuschner hat Vivaldis Konzerte für seine Instrumente eingerichtet und streut dazwischen Klänge aus anderen musikalischen Sphären – flirrend, melancholisch, rau.
Soweit die Uraufführungsideen. Doch bald grätschte die Corona-Pandemie in die Proben hinein, sodass ein Teil der Choreografie per Videokonferenz erarbeitet werden musste. Auch die folgende Arbeit im Ballettsaal ist geprägt von strengen Abstandsregeln und Desinfektionsmittel. Annett Göhre beschloss, auf der Bühne erlebbar zu machen, was diese Extremsituation für alle Beteiligten bedeutete. Und so entstehen am Ende nicht nur vier Jahreszeiten, sondern fünf.


Frühling, Sommer, Herbst und Winter in vier Violinkonzerten: Vivaldis lautmalerische Vier Jahreszeiten lösen Kopfkino aus, denn zahlreiche Bilder von Tanz und Bewegung sind direkt in die Musik eingewoben. So kann Choreografin Annett Göhre sich die Freiheit nehmen, auf der Bühne andere Akzente zu setzen. Ihre Choreografie überträgt die Kreisform der Jahreszeiten auf Stationen im menschlichen Lebenszyklus: getanzte Lebenszeit in einem ständigen Kreislauf aus Wachstum und Stillstand, Werden und Vergehen. Der Kreis als Symbol der ewigen Wiederkehr prägt auch die sinnliche Landschaft in Annett Hungers Bühnenraum. Musikalisch wird das Repertoire in die Gegenwart erweitert: Das Akkordeonduo Leuschner hat Vivaldis Konzerte für seine Instrumente eingerichtet und streut dazwischen Klänge aus anderen musikalischen Sphären – flirrend, melancholisch, rau.
Soweit die Uraufführungsideen. Doch bald grätschte die Corona-Pandemie in die Proben hinein, sodass ein Teil der Choreografie per Videokonferenz erarbeitet werden musste. Auch die folgende Arbeit im Ballettsaal ist geprägt von strengen Abstandsregeln und Desinfektionsmittel. Annett Göhre beschloss, auf der Bühne erlebbar zu machen, was diese Extremsituation für alle Beteiligten bedeutete. Und so entstehen am Ende nicht nur vier Jahreszeiten, sondern fünf.