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8. Sinfoniekonzert
Schumann, Brahms

Besetzung

Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist*in
 Tiffany Poon, Klavier (Preisträger*in des Schumann-Wettbewerbs 2016) 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
10.06.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15 (1859) Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische Sinfonie“ (1850)

Johannes Brahms’ Todestag jährt sich zum 125. Mal. Sein 1. Klavierkonzert durchlief nach Robert Schumanns Selbstmordversuch 1854, auf den ein Requiem-Zitat im 2. Satz hindeutet, einen langen Entwicklungsprozess von der Sonate für zwei Klaviere über eine „verunglückte Sinfonie“ zur Konzertform. Publikum und Kritik missverstanden die innovative Konzeption als „Würgen und Wühlen“, an deren „schreiendsten Dissonanzen“ man sich „verschlucke“. Es dauerte zehn Jahre bis zum Durchbruch des Klavierkonzerts mit seinen überschäumenden und träumerischen Themen. Robert Schumann vollendete seine letzte Sinfonie Nr. 3 nach seinem Umzug von Dresden nach Düsseldorf. Sie atmet rheinische Lebensfreude. Den Beinamen verdankt die Sinfonie dem Eindruck des noch im Bau befindlichen Kölner Doms. Doch lehnte er selbst programmatische Bezüge seiner Musik ab, die er als Eingebungen aus „der Tiefe seiner Seele“ verstand. So schwankt in der Themendichte die Stimmung zwischen Heiterkeit und Schwermut, bis die Euphorie im fünften Satz alles überstrahlt.
 
Johannes Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-moll op. 15 (1859) Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 „Rheinische Sinfonie“ (1850)

Johannes Brahms’ Todestag jährt sich zum 125. Mal. Sein 1. Klavierkonzert durchlief nach Robert Schumanns Selbstmordversuch 1854, auf den ein Requiem-Zitat im 2. Satz hindeutet, einen langen Entwicklungsprozess von der Sonate für zwei Klaviere über eine „verunglückte Sinfonie“ zur Konzertform. Publikum und Kritik missverstanden die innovative Konzeption als „Würgen und Wühlen“, an deren „schreiendsten Dissonanzen“ man sich „verschlucke“. Es dauerte zehn Jahre bis zum Durchbruch des Klavierkonzerts mit seinen überschäumenden und träumerischen Themen. Robert Schumann vollendete seine letzte Sinfonie Nr. 3 nach seinem Umzug von Dresden nach Düsseldorf. Sie atmet rheinische Lebensfreude. Den Beinamen verdankt die Sinfonie dem Eindruck des noch im Bau befindlichen Kölner Doms. Doch lehnte er selbst programmatische Bezüge seiner Musik ab, die er als Eingebungen aus „der Tiefe seiner Seele“ verstand. So schwankt in der Themendichte die Stimmung zwischen Heiterkeit und Schwermut, bis die Euphorie im fünften Satz alles überstrahlt.
 
Dirigent GMD Leo Siberski 
Solist*in
 Tiffany Poon, Klavier (Preisträger*in des Schumann-Wettbewerbs 2016) 

Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau