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Projekt Messias
In Kooperation mit dem Gutenberg-Kammerchor Mainz

Besetzung

Dirigent Felix Koch  
Solist*innen
Christina Maria Heuel, Sopran  
Stephanie Atanasov, Mezzosopran 
André Gass, Tenor
Frank Blees, Bass 

Gutenberg-Kammerchor Mainz 
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen
Philharmonischer Chor Bayreuth


Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

1 Vorstellung Plauen ¬ Vogtlandtheater

Sonntag
05.04.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Zunächst lehnte Georg Friedrich Händel den Vorschlag seines Librettisten Charles Jennens ab, an den Erfolg seiner Oratorien Saul und Israel in Egypt mit einem Werk für die Karwoche über Christus, der nach der hebräischen Bibel „Messias, der Gesalbte" genannt wurde, anzuknüpfen. Händel brauchte nach den Misserfolgen seiner italienischen Opern ein Ruhejahr. Erst die Einladung aus Dublin zu einer neuen Konzertreihe im neuen MrNeale’s Great Musick Hall in Fishamble Street-Saal stimmten ihn um. Jennens stellte ihm das Textbuch aus Versatzstücken aus dem Book of Common Prayer und den Büchern und Psalmen des Alten Testaments der King-James-Bibel zusammen. In nur 24 Tagen komponierte Händel den Messiah, wobei er auch Musik aus älteren Opern und Duettkantaten wiederverwertete. Die umjubelte Uraufführung verzögerte sich auf den 13. April, als der Dekan der St. Partricks-Kathedrale seinem Chor eine Teilnahme an dem Benefizkonzert für Wohltätigkeitsvereine untersagte. Bei der Londoner Erstaufführung wurde der Titel durch „A New Sacred Oratorio“ ersetzt, da die Wiedergabe von Bibeltexten in einem weltlichen Konzerthaus als blasphemisch erachtet wurde. Händel, der das Werk häufig dirigierte und modifizierte, beschränkte die Aufführung des Werkes auf wohltätige Zwecke  in der Fasten- und Osterzeit. Erst mit seinem Tod  etablierte sich im englischsprachigen Raum die Tradition, das Werk in der Adventszeit zu spielen. Die Teile beschreiben Jesu Geburt, Passion und Auferstehung sowie Erlösung in einer Folge aus Chor, Rezitativ und Arien- und Duettpartien. In England singt das Publikum die berühmteste Nummer, Halleluja, stehend mit, seit King Georg II. dabei ergriffen aufsprang.

Populär wie kaum ein anderes Werk: In dramatischen Chören und schwelgenden Arien zeichnet Händel ein farbenreiches Bild von Jesu Leben und Wirken. Projektbegleitend wird am 3. April um 10 Uhr eine Fassung für Kinder ab 10 Jahren aufgeführt.
Zunächst lehnte Georg Friedrich Händel den Vorschlag seines Librettisten Charles Jennens ab, an den Erfolg seiner Oratorien Saul und Israel in Egypt mit einem Werk für die Karwoche über Christus, der nach der hebräischen Bibel „Messias, der Gesalbte" genannt wurde, anzuknüpfen. Händel brauchte nach den Misserfolgen seiner italienischen Opern ein Ruhejahr. Erst die Einladung aus Dublin zu einer neuen Konzertreihe im neuen MrNeale’s Great Musick Hall in Fishamble Street-Saal stimmten ihn um. Jennens stellte ihm das Textbuch aus Versatzstücken aus dem Book of Common Prayer und den Büchern und Psalmen des Alten Testaments der King-James-Bibel zusammen. In nur 24 Tagen komponierte Händel den Messiah, wobei er auch Musik aus älteren Opern und Duettkantaten wiederverwertete. Die umjubelte Uraufführung verzögerte sich auf den 13. April, als der Dekan der St. Partricks-Kathedrale seinem Chor eine Teilnahme an dem Benefizkonzert für Wohltätigkeitsvereine untersagte. Bei der Londoner Erstaufführung wurde der Titel durch „A New Sacred Oratorio“ ersetzt, da die Wiedergabe von Bibeltexten in einem weltlichen Konzerthaus als blasphemisch erachtet wurde. Händel, der das Werk häufig dirigierte und modifizierte, beschränkte die Aufführung des Werkes auf wohltätige Zwecke  in der Fasten- und Osterzeit. Erst mit seinem Tod  etablierte sich im englischsprachigen Raum die Tradition, das Werk in der Adventszeit zu spielen. Die Teile beschreiben Jesu Geburt, Passion und Auferstehung sowie Erlösung in einer Folge aus Chor, Rezitativ und Arien- und Duettpartien. In England singt das Publikum die berühmteste Nummer, Halleluja, stehend mit, seit King Georg II. dabei ergriffen aufsprang.

Populär wie kaum ein anderes Werk: In dramatischen Chören und schwelgenden Arien zeichnet Händel ein farbenreiches Bild von Jesu Leben und Wirken. Projektbegleitend wird am 3. April um 10 Uhr eine Fassung für Kinder ab 10 Jahren aufgeführt.
Dirigent Felix Koch  
Solist*innen
Christina Maria Heuel, Sopran  
Stephanie Atanasov, Mezzosopran 
André Gass, Tenor
Frank Blees, Bass 

Gutenberg-Kammerchor Mainz 
Opernchor des Theaters Plauen-Zwickau
Singakademie Plauen
Philharmonischer Chor Bayreuth


Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau