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4. Sinfoniekonzert ¬ Erfindung
Henze, Mozart, Schreker

Besetzung

Dirigent Vladimir Yaskorski 
Solistinnen  Anne Langhoff, Flöte ¬ Maria-Anja Hübenthal, Harfe
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau

2 Vorstellungen Plauen ¬ Vogtlandtheater

Freitag
21.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Samstag
22.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [03741] 2813-4847/-4848
Mail service-plauen@theater-plauen-zwickau.de

2 Vorstellungen Zwickau ¬ Konzert- und Ballhaus Neue Welt

Mittwoch
19.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Donnerstag
20.01.
¬ 19:30 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Hans Werner Henze Konzertmusik für Violine und kleines Kammerorchester op. 1 (1944) Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299 (1778) Franz Schreker Der Geburtstag der Infantin – Tanzpantomime nach einem Märchen von Oscar Wilde (1905)

Der 17-jährige Hans Werner Henze widmete diese dreisätzige Konzertmusik für fünf Streicher, Flöte, Oboe, Trompete und Posaune kurz vor seiner Kriegseinberufung dem Geiger Kurt Stier, in dessen Nachlass das Werk 2020 gefunden wurde. Es besticht durch Melodieschönheit und Temperament und orientierte sich am Expressionsmus von Mahler und Hindemith, obwohl diese 1944 verfemt waren. Als „entartet“ galt auch Franz Schreker, der meistgespielte Opernkomponist der 1920er-Jahre. Seine Pantomie zu Oscar Wildes Kunstmärchen vom hässlichen Zwerg strotzt vor explosiver Klangentfaltung. In Paris unterrichtete der 22-jährige Wolfgang Amadeus Mozart die Tochter des Grafen von Guines und widmete ihrem „vorzüglichen Talent auf Flöte und Harfe“ das populäre Doppelkonzert. Sie war dann aber „von Herzen dumm […] und faul“, es souverän zu spielen, da der Part für das Modeinstrument zu schwer ausgearbeitet war.
 
Hans Werner Henze Konzertmusik für Violine und kleines Kammerorchester op. 1 (1944) Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299 (1778) Franz Schreker Der Geburtstag der Infantin – Tanzpantomime nach einem Märchen von Oscar Wilde (1905)

Der 17-jährige Hans Werner Henze widmete diese dreisätzige Konzertmusik für fünf Streicher, Flöte, Oboe, Trompete und Posaune kurz vor seiner Kriegseinberufung dem Geiger Kurt Stier, in dessen Nachlass das Werk 2020 gefunden wurde. Es besticht durch Melodieschönheit und Temperament und orientierte sich am Expressionsmus von Mahler und Hindemith, obwohl diese 1944 verfemt waren. Als „entartet“ galt auch Franz Schreker, der meistgespielte Opernkomponist der 1920er-Jahre. Seine Pantomie zu Oscar Wildes Kunstmärchen vom hässlichen Zwerg strotzt vor explosiver Klangentfaltung. In Paris unterrichtete der 22-jährige Wolfgang Amadeus Mozart die Tochter des Grafen von Guines und widmete ihrem „vorzüglichen Talent auf Flöte und Harfe“ das populäre Doppelkonzert. Sie war dann aber „von Herzen dumm […] und faul“, es souverän zu spielen, da der Part für das Modeinstrument zu schwer ausgearbeitet war.
 
Dirigent Vladimir Yaskorski 
Solistinnen  Anne Langhoff, Flöte ¬ Maria-Anja Hübenthal, Harfe
Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau