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Paganini
Operette in drei Akten ¬ Musik von Franz Lehár ¬ Buch von Paul Knepler und Bela Jenbach ¬ Moderationstexte von Jürgen Pöckel ¬ halbszenische Aufführung ¬ ab 12 Jahren

Besetzung

Musikalische Leitung GMD Leo Siberski 
Szenische Einrichtung/Erzähler Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme Thurid Goertz 
Dramaturgie Hanna Kneißler 
Choreografie Ekaterina Tumanova 

Anna Elisa, Fürstin von Lucca Małgorzata Pawłowska 
Fürst Felice Baciocchi, ihr Gemahl Frank Blees 
Niccolò Paganini Wonjong Lee 
Bartucci, sein Impresario Tilman Rau 
Marchese Pimpinelli, Kammervorsteher der Fürstin Marcus Sandmann 
Bella Giretti, Primadonna Nataliia Ulasevych
Graf Hédouville Jens Herrmann 

 

 

2 Vorstellungen Zwickau ¬ Gewandhaus

Donnerstag
21.04.
¬ 19:30 Uhr
-Premiere -
Online-Karten
Sonntag
22.05.
¬ 18:00 Uhr
Online-Karten
Kartentelefon [0375] 27 411-4647/-4648
Mail service-zwickau@theater-plauen-zwickau.de

Zum Stück

Fürstin Anna Elisa schwirrt der Kopf. Vor wenigen Monaten hat sie diesen charmanten Teufelsgeiger noch auf dem Dorffest belauscht, und jetzt ist er Dauergast in ihrem Schlafzimmer: Niccolò Paganini, der nach jedem Auftritt ungläubige Zuhörer und schmachtende Frauenherzen hinterlässt und trotz glühender Treueversprechen immer weiter Ausschau nach neuen Eroberungen hält. Anna Elisa ahnt Böses. Ihr Gemahl Fürst Felice und ihr Bruder, Kaiser Napoleon persönlich, wollen Paganini am liebsten vom Hof jagen. Und überhaupt, findet Paganinis Agent, solle der sich endlich auf seine Virtuosenkarriere konzentrieren…
Die melancholisch-dramatische Architektur der Operette ist beispielhaft für das späte Bühnenschaffen Franz Lehárs. Hier prallen nicht nur die Etikette einer erstarrten Aristokratie und der rastlose Lebenswandel eines fahrenden Künstlers, sondern auch Ideen über wahres Liebesglück aufeinander, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Dafür sorgen mit Witz und Schlagfertigkeit die Primadonna Bella Giretti und der Kammerdiener Marchese Pimpinelli. All das kleidet Lehár in sehnsuchtsvolle Melodien, aufwühlende Harmonien und natürlich halsbrecherische Violin-Soli. In den 1940er-Jahren war er so etwas wie der Geschichtenerzähler seiner eigenen Klänge. Das Paganini-Hörspiel, das er für den Österreichischen Rundfunk selbst dirigierte, gab den Impuls für unsere halbszenische Form am Theater Plauen-Zwickau. Wir hoffen, Sie damit auch ohne sichtbare Berührungen tief zu berühren.

Pressestimmen:

" Dass auch 350 Zuschauer können für einen ordentlichen Applaus sorgen, das durften die Musiktheatersolisten und das breit auf der Bühne aufgestellte Orchester erleben. [...] Paganini ist keine Operette, in der sich am Ende alle kriegen. [...] Sie hat wie eine Oper auch ihre ernsten Momente. Diesen Zwiespalt (zwischen Erfolg und Einsamkeit) bringt Wonjong Lee sehr eindrücklich mit beeindruckendem Schmelz über die Rampe. Wobei ihm die Sopranistin Małgorzata Pawłowska den kongenialen Widerspart bietet. Ganz so schwer tun sich die beiden anderen Hauptfiguren, dargestellt von Nataliia Ulasevych und Marcus Sandmann, in Liebesdingen nicht. Der Kracher des Abends, den das Publikum geradezu mit Begeisterungsstürmen quittiert ist das von Ekaterina Tumanova durchchoreografierte Duett "Einmal möcht' ich was närrisches Tun", [...] in dessen Verlauf man begreift, was Theater mit echten Menschen macht und was man in den vergangenen Monaten vermisst hat."
T. Kohlschein, Freie Presse vom 15. Juni 2021


 
Fürstin Anna Elisa schwirrt der Kopf. Vor wenigen Monaten hat sie diesen charmanten Teufelsgeiger noch auf dem Dorffest belauscht, und jetzt ist er Dauergast in ihrem Schlafzimmer: Niccolò Paganini, der nach jedem Auftritt ungläubige Zuhörer und schmachtende Frauenherzen hinterlässt und trotz glühender Treueversprechen immer weiter Ausschau nach neuen Eroberungen hält. Anna Elisa ahnt Böses. Ihr Gemahl Fürst Felice und ihr Bruder, Kaiser Napoleon persönlich, wollen Paganini am liebsten vom Hof jagen. Und überhaupt, findet Paganinis Agent, solle der sich endlich auf seine Virtuosenkarriere konzentrieren…
Die melancholisch-dramatische Architektur der Operette ist beispielhaft für das späte Bühnenschaffen Franz Lehárs. Hier prallen nicht nur die Etikette einer erstarrten Aristokratie und der rastlose Lebenswandel eines fahrenden Künstlers, sondern auch Ideen über wahres Liebesglück aufeinander, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Dafür sorgen mit Witz und Schlagfertigkeit die Primadonna Bella Giretti und der Kammerdiener Marchese Pimpinelli. All das kleidet Lehár in sehnsuchtsvolle Melodien, aufwühlende Harmonien und natürlich halsbrecherische Violin-Soli. In den 1940er-Jahren war er so etwas wie der Geschichtenerzähler seiner eigenen Klänge. Das Paganini-Hörspiel, das er für den Österreichischen Rundfunk selbst dirigierte, gab den Impuls für unsere halbszenische Form am Theater Plauen-Zwickau. Wir hoffen, Sie damit auch ohne sichtbare Berührungen tief zu berühren.

Pressestimmen:

" Dass auch 350 Zuschauer können für einen ordentlichen Applaus sorgen, das durften die Musiktheatersolisten und das breit auf der Bühne aufgestellte Orchester erleben. [...] Paganini ist keine Operette, in der sich am Ende alle kriegen. [...] Sie hat wie eine Oper auch ihre ernsten Momente. Diesen Zwiespalt (zwischen Erfolg und Einsamkeit) bringt Wonjong Lee sehr eindrücklich mit beeindruckendem Schmelz über die Rampe. Wobei ihm die Sopranistin Małgorzata Pawłowska den kongenialen Widerspart bietet. Ganz so schwer tun sich die beiden anderen Hauptfiguren, dargestellt von Nataliia Ulasevych und Marcus Sandmann, in Liebesdingen nicht. Der Kracher des Abends, den das Publikum geradezu mit Begeisterungsstürmen quittiert ist das von Ekaterina Tumanova durchchoreografierte Duett "Einmal möcht' ich was närrisches Tun", [...] in dessen Verlauf man begreift, was Theater mit echten Menschen macht und was man in den vergangenen Monaten vermisst hat."
T. Kohlschein, Freie Presse vom 15. Juni 2021


 
Musikalische Leitung GMD Leo Siberski 
Szenische Einrichtung/Erzähler Jürgen Pöckel 
Bühne/Kostüme Thurid Goertz 
Dramaturgie Hanna Kneißler 
Choreografie Ekaterina Tumanova 

Anna Elisa, Fürstin von Lucca Małgorzata Pawłowska 
Fürst Felice Baciocchi, ihr Gemahl Frank Blees 
Niccolò Paganini Wonjong Lee 
Bartucci, sein Impresario Tilman Rau 
Marchese Pimpinelli, Kammervorsteher der Fürstin Marcus Sandmann 
Bella Giretti, Primadonna Nataliia Ulasevych
Graf Hédouville Jens Herrmann