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Gott
von Ferdinand von Schirach

Besetzung

Regie Lutz Hillmann
Bühne/Kostüme Katharina Lorenz
Dramaturgie Eveline Günther
Mit Ralph Hensel, Alexander Höchst, Torsten Schlosser, Anna-Maria Brankatschk, Fiona-Piekarek-Jung, Maja Adler, Petra Maria Wenzel, Erik Dolata, Stephanie Brückner
 
Spieldauer 2h 15minmit Pause

 



 

Zum Stück

Gastspiel des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen im Rahmen des 11. Sächsischen Theatertreffens

Richard Gärtner ist ein kerngesunder, aber nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau vor allem lebensmüder Rentner, der sein Leben medikamentös beenden will. Seine Ärztin lehnt die Verschreibung des tödlichen Mittels und damit die Beihilfe zum Suizid ab.
Seit 2015 verbot der § 217 des Strafgesetzbuches die „geschäftsmäßige Förderung“ des Suizids. Das BVG hat dieses Verbot 2020 gekippt: „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.“
Dürfen wir also selbstbestimmt und in Würde auch mit Hilfe Dritter sterben? – das ist die Frage, mit der sich Gott auseinandersetzt und die vor einem fiktionalen Ethikrat im Theater aus juristischer, medizinischer und theologischer Sicht diskutiert wird. Auf diese Frage hat sicherlich jeder seine ganz persönliche Antwort. Durch die in der Inszenierung vorgetragenen Argumente soll diese eigene Haltung jedoch hinterfragt und möglicherweise neu bedacht werden.
Strittig ist hierbei vor allem die Frage, ob Mediziner und Sterbehelfer dem Wunsch Lebensmüder gerecht werden müssen, unabhängig davon ob diese jung oder alt, krank oder gesund sind.
Die Zuschauer*innen im Saal werden als „Mitglieder des Ethikrats“ durch die Abstimmung und die Diskussionen untereinander Teil des Entscheidungsprozesses - das Stück wird also emotional erlebbar.

www.saechsisches-theatertreffen.de
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Gastspiel des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters Bautzen im Rahmen des 11. Sächsischen Theatertreffens

Richard Gärtner ist ein kerngesunder, aber nach dem Tod seiner geliebten Ehefrau vor allem lebensmüder Rentner, der sein Leben medikamentös beenden will. Seine Ärztin lehnt die Verschreibung des tödlichen Mittels und damit die Beihilfe zum Suizid ab.
Seit 2015 verbot der § 217 des Strafgesetzbuches die „geschäftsmäßige Förderung“ des Suizids. Das BVG hat dieses Verbot 2020 gekippt: „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Dieses Recht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter zurückzugreifen.“
Dürfen wir also selbstbestimmt und in Würde auch mit Hilfe Dritter sterben? – das ist die Frage, mit der sich Gott auseinandersetzt und die vor einem fiktionalen Ethikrat im Theater aus juristischer, medizinischer und theologischer Sicht diskutiert wird. Auf diese Frage hat sicherlich jeder seine ganz persönliche Antwort. Durch die in der Inszenierung vorgetragenen Argumente soll diese eigene Haltung jedoch hinterfragt und möglicherweise neu bedacht werden.
Strittig ist hierbei vor allem die Frage, ob Mediziner und Sterbehelfer dem Wunsch Lebensmüder gerecht werden müssen, unabhängig davon ob diese jung oder alt, krank oder gesund sind.
Die Zuschauer*innen im Saal werden als „Mitglieder des Ethikrats“ durch die Abstimmung und die Diskussionen untereinander Teil des Entscheidungsprozesses - das Stück wird also emotional erlebbar.

www.saechsisches-theatertreffen.de
Regie Lutz Hillmann
Bühne/Kostüme Katharina Lorenz
Dramaturgie Eveline Günther
Mit Ralph Hensel, Alexander Höchst, Torsten Schlosser, Anna-Maria Brankatschk, Fiona-Piekarek-Jung, Maja Adler, Petra Maria Wenzel, Erik Dolata, Stephanie Brückner
 
Spieldauer 2h 15minmit Pause